E.on
- Stefan Limmer - Redakteur

E.on: Dezentrale Energien im Fokus

Nachdem bei E.on das Geschäft mit erneuerbaren Energien bereits gut angelaufen ist, will Deutschlands größter Energiekonzern in Zukunft die dezentralen Energien vorantreiben.

 „Mittelfristig können die dezentralen Energien für das Ergebnis eine ebenso wichtige Rolle spielen wie heute die Erneuerbaren“, so der zuständige Vorstand Leonhard Birnbaum in einem Interview mit dem Handelsblatt. Birnbaum peilt an, dass der Bereich in den nächsten Jahren einen signifikanten Anteil zum operativen Gewinn beitragen soll.

Ausbau im Gang

Die dezentralen Energien, bei denen Strom etwa mit Blockheizkraftwerken nahe am Kunden erzeugt wird, haben bislang einen Anteil von weniger als fünf Prozent. Das Thema ist für E.on jedoch kein komplettes Neuland mehr. Bereits 6.000 Anlagen hat der Konzern inzwischen installiert, davon 4.000 in Deutschland.  

E.on präferieren

Die Energiewende hält für die Energieriesen E.on und RWE Herausforderungen bereit. Zahlreiche Zusatzkosten, die Brennelementesteuer und das Erneuerbare Energien Gesetz machen den Versorgern das Leben schwer. In den aktuellen Kursen sollten diese Probleme aber bereits eingepreist sein. Unter den beiden Versorgern bleibt die Aktie von E.on der Favorit.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on: Das Ende einer Ära

Seit 2010 steht E.on-Chef Johannes Teyssen bereits an der Spitze des Versorgers. Doch nach Auslaufen seines Vertrags 2021 will der Manager diesen nicht mehr verlängern. Es wird das Ende einer Ära sein. Aktuell ist Teyssen jedoch nach wie vor dabei, E.on vom Energieerzeuger zum Energiedienstleister … mehr