E.on
- Maximilian Völkl

E.on: Das hört man gerne

Seit der Kapitalerhöhung zeigt der Trend bei E.on deutlich nach oben. Im freundlichen Marktumfeld kann der Versorger am Mittwoch weiter zulegen. In der neuen Energiewelt will der Versorger auch mit starken Solarlösungen punkten. Für seine Entwicklung erhält der DAX-Konzern sogar Lob von einem Wettbewerber.

In einem Interview mit dem Handelsblatt kritisierte Gao Jifan, der Chef des weltgrößten Solarkonzerns Trina Solar, die protektionistischen Maßnahmen für Solarprodukte in der EU-Zone. Seiner Meinung nach fehlt es Konzernen, die darauf angewiesen sind, an geeigneten Geschäftsmodellen. Als vielversprechendes Gegenbeispiel lobte er dagegen E.on. Bei intelligenten Lösungen zur Steuerung des gesamten Stromnetzes habe der Versorger interessante Projekte.

Ein Beispiel ist die neue E.on SolarCloud. Ab April lässt sich damit die produzierte Sonnenenergie flexibel auf einem persönlichen Stromkonto speichern und 365 Tage im Jahr wieder abrufen. Vor allem in den Sommermonaten lässt sich so eine Rücklage beispielsweise für den Winter schaffen. „Wir möchten unsere Kunden dabei unterstützen, zu selbständigen Energie-Managern zu werden. Mit der E.on SolarCloud ermöglichen wir ihnen eine neue Unabhängigkeit in der Energieversorgung“, so Vorstandsmitglied Karsten Wildberger.

Spannende Zukunft

E.on benötigt Innovationen, um in der neuen Energiewelt seinen Platz zu finden. Der Vorteil: Nach der Finanzierung der Altlasten durch Kapitalerhöhung und Anleihen kann sich der Konzern nun auf die Zukunft konzentrieren. Nach wie vor halten sich auch die Übernahmespekulationen im Markt. Das Chartbild hat sich zuletzt gebessert, Anleger bleiben an Bord.

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