E.on
- Thorsten Küfner - Redakteur

E.on: -11 Prozent – das ist der Grund

Der DAX steht angesichts der schlechten Vorgaben aus Asien heute von Beginn an unter Druck. Während sich die Kursverluste der meisten Titel aus dem deutschen Leitindex allerdings noch in Grenzen halten, geht es mit den Anteilen des Versorgers E.on sogar im zweistelligen Prozentbereich nach unten.

Denn Deutschlands größter Energiekonzern bringt heute seine Kraftwerks- und Energiehandelstochter Uniper an die Börse. Die E.on-Aktionäre erhalten dabei für je zehn Eon-Aktien ein Uniper-Papier zusätzlich, woraus sich gewissermaßen auch der Kursrutsch von knapp zehn Prozent erklärt. E.on will sich mit der Abspaltung seiner konventionellen Energie fit machen für die Energiewende. Der verbleibende Konzern - ohne die Gas- und Kohlekraftwerke - will sich ganz auf das Geschäft mit erneuerbarer Energie, Netzen und modernen Kundenlösungen konzentrieren.

Bei Uniper arbeiten aktuell etwa 13.000 Menschen. Der Börsengang ist der letzte Schritt einer Aufspaltung, die E.on-Chef Johannes Teyssen Ende 2014 angekündigt hatte. E.on gibt zunächst gut 53 Prozent von Uniper und damit die Mehrheit am Unternehmen ab. Zu Anfang erwarten Analysten turbulente Kursentwicklungen und Druck auf die Uniper-Aktie. Unter anderem müssen Aktienfonds den Wert verkaufen, weil er nach der Abspaltung von E.on nicht mehr im Börsenindex DAX vertreten ist.

 

Keine attraktiven Investments
DER AKTIONÄR rät Anlegern weiterhin vom Einstieg bei E.on ab (und auch bei Uniper). Die Risiken sind aktuell noch sehr hoch, die Aussichten immer noch eher trüb. Zudem sind beide Firmen gewissermaßen Black Boxes und von daher für konservative Anleger ungeeignet.

(Mit Material von dpa-AFX)


 

Börsenerfolg mit der Keynes-Methode
 

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