Duerr
- Thomas Bergmann - Redakteur

Dürr-Aktie: Das Kaufsignal ist da!

Der Weltmarktführer für Lackieranlagen hat am Dienstagmorgen ein eindeutiges charttechnisches Kaufsignal geliefert. Der Weg nach oben ist jetzt frei. DER AKTIONÄR über die nächsten Kursziele.

Der Chart des Automobilzulieferers passt in jedes Lehrbuch. Nach dem Erreichen eines Bewegungshochs bei 58 Euro im Juli dieses Jahres hat die Aktie zweimal auf der 50-Euro-Marke aufgesetzt und damit einen tragfähigen Boden ausgebildet. Zugleich bildete sie eine sogenannte W-Formation aus, die jetzt mit dem Sprung über die Nackenlinie bei 58 Euro abgeschlossen wurde.

Kursziel 66 Euro

Aus der Seitwärtsrange von 50 bis 58 Euro und dem heutigen Ausbruch errechnet sich ein technisches Kursziel von 66 Euro. Als Unterstützungen dienen zum einen das Ausbruchsniveau sowie die massive Unterstützung bei 50 Euro. Wer längerfristig investieren möchte, sollte knapp unterhalb der 50-Euro-Marke den Stopp platzieren.

Die Analysten der Commerzbank sehen ein noch viel höheres Kurspotenzial. Während einer Roadshow in Shanghai habe Dürr klargemacht, dass es 1. ein neues Werk bauen will, das drei andere Standorte ersetzen wird und die Effizienz deutlich erhöht, dass 2. die Auftragspipeline in China prall gefüllt ist und dass 3. auch in anderen Bereichen die Aufträge regelmäßig eintreffen. Das Kursziel wird auf 86 Euro taxiert, was einem Potenzial von rund 46 Prozent entspricht.

Dürr

Mit Mini an Bord

DER AKTIONÄR hat in seinem Derivate-Musterdepot den Mini-Bull mit der WKN HV7 V72 bei 2,04 Euro empfohlen. Das Papier hat zwar schon gut zulegen können, ist aber angesichts der Kurschancen immer noch ein Kauf. Der Stopp sollte bei 1,60 Euro platziert werden.

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