SFC Smart Fuel Cell
- DER AKTIONÄR

Dreifacher Punktsieg

Die wichtigsten Vorteile gegenüber Konkurrenten im Überblick: Smart Fuel Cell ist schneller, besser und günstiger. Seit Mai 2007 hat die Aktie des Brennstoffzellenherstellers Smart Fuel Cell (SFC) mehr als 60 Prozent an Wert verloren. Einige Gründe sprechen nun für wieder anziehende Kurse.

Die wichtigsten Vorteile gegenüber Konkurrenten im Überblick: Smart Fuel Cell ist schneller, besser und günstiger.

Seit Mai 2007 hat die Aktie des Brennstoffzellenherstellers Smart Fuel Cell (SFC) mehr als 60 Prozent an Wert verloren. Einige Gründe sprechen nun für wieder anziehende Kurse.

Gefragter Helfer

Mittlerweile bieten 18 Wohnmobilhersteller die Brennstoffzelle von SFC serienmäßig ab Werk an. Selbst die Bundeswehr und die US-Air-Force zählen zum Kundenstamm. Eine Kooperation mit dem Automobilzulieferer Webasto rundet das Bild ab. Die nahezu unbegrenzte Einsatzmöglichkeit spiegelt sich auch in den Wachstumsraten der noch jungen Firma wider: In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2007 stiegen die Erlöse um rund 130 Prozent auf 9,6 Millionen Euro.
Das Ziel der jährlichen Umsatzverdopplung in den kommenden Jahren scheint somit untermauert. Ein Wermutstropfen bleibt allerdings die Profitabilität, denn im gleichen Zeitraum fiel ein Verlust in Höhe von zwei Millionen Euro an. Erst Ende 2008 dürfte der Turnaround gelingen. Neben dem Abgabedruck von institutioneller Seite war das auch der Grund für die herben Kursverluste der vergangenen Monate. Nun hat das Papier jedoch den Boden gefunden und setzt zur Aufholjagd an.

Wettbewerber sehen alt aus

Eine Kurserholung ist gerechtfertigt, denn im Vergleich zur Konkurrenz hat SFC deutliches Aufholpotenzial. Plug Power beispielsweise wächst nur halb so schnell wie die Münchener, ist an der Börse jedoch fast doppelt so hoch bewertet. Der Bonus der Branchengrößen Fuelcell Energy oder Ballard Power fällt noch höher aus. Dabei dürften alle drei Wettbewerber noch bis ins Jahr 2010 Verluste einfahren.

Fazit

SFC wächst im Branchenvergleich überdurchschnittlich, ist an der Börse deutlich günstiger und dürfte weit vor der Konkurrenz profitabel arbeiten. Vom aktuellen Kursniveau wäre somit ein Aufschlag von 50 Prozent durchaus gerechtfertigt.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 46/2007.

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