DAX
- Thomas Bergmann - Redakteur

Dow liefert Steilvorlage - was macht der DAX daraus?

An der Wall Street ging am Freitagabend die Post ab. Dank starker Arbeitsmarktdaten gepaart mit einem schwächeren Lohnwachstum stieg der Dow Jones um 440 Punkte. Die Technologiebörse Nasdaq erklomm sogar ein neues Allzeithoch. Die positiven Vorgaben sind auch in Asien und Europa zu spüren. Der DAX könnte sich deshalb einer wichtigen Marke nähern.

Gemeint ist die 12.500-Punkte-Marke, an der der deutsche Leitindex in den letzten Wochen immer wieder abprallte. Auf Schlusskursbasis hatte der DAX mit 12.527 Punkten einen Ausbruchsversuch gewagt, war aber nicht erfolgreich. Noch wichtiger ist aber der Bereich um 12.720/800 Zähler, wo zum einen die 200-Tage-Linie verläuft. Zum anderen wartet dort ein massiver horizontaler Widerstand.

Underperformance in Frankfurt

Auffällig ist jedoch das schlechte Abschneiden der deutschen Blue Chips im Vergleich zu den amerikanischen. Während der Dow so langsam in die Reichweite des Rekordhochs gelangt, fehlen dem DAX noch fast zehn Prozent. Offenbar trauen viele Investoren US-Präsident Donald Trump nicht über den Weg, der immer wieder für Überraschungen (Strafzölle) gut ist. Außerdem lässt die Zinsangst manchen Anleger nicht los.

Es wird deshalb nicht einfach, den GD200 zurückzuerobern. Wichtig ist aber erst einmal ein Sprung über die Marke von 12.500 Punkten. Gelingt dies, sollte man einen ersten Fuß in die Tür stellen und im DAX long gehen. DER AKTIONÄR informiert seine Abonnenten per E-Mail, sollte sich eine Einstiegsgelegenheit ergeben.

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