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- DER AKTIONÄR

Dow Jones unter 12.000 Punkten

Die US-Börsen haben am Freitag leichter geschlossen. Ein Anstieg der langfristigen Zinsen und ein steigender Ölpreis haben die zunächst positiven Wirkungen von Konjunkturdaten an Wall Street am Freitag zunichte gemacht. Positive Nachrichten gab es in erster Linie von Linie Technologie-Unternehmen. Aktien von Qualcomm und Stellent waren gesucht. Papiere von Caterpillar verloren dagegen.

Die US-Börsen haben am Freitag leichter geschlossen. Ein Anstieg der langfristigen Zinsen und ein steigender Ölpreis haben die zunächst positiven Wirkungen von Konjunkturdaten an Wall Street am Freitag zunichte gemacht. Positive Nachrichten gab es in erster Linie von Linie Technologie-Unternehmen. Aktien von Qualcomm und Stellent waren gesucht. Papiere von Caterpillar verloren dagegen.

Marktdaten und Konjunktur

Der Dow Jones verlor zum Schluss der Sitzung 0,3 Prozent auf 11.986 Punkte und schloss damit erstmals seit dem 18. Oktober unter der Marke von 12.000 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,2 Prozent auf 1.364 Zähler und der Nasdaq-Composite gab 0,1 Prozent auf 2.331 Punkte ab.

Zu Beginn der Sitzung hatten gute Daten zum Arbeitsmarkt für Aufschläge gesorgt. Auch der ISM-Index für das Dienstleistungsgewerbe war besser als erwartet ausgefallen. Im späteren Handelsverlauf wurden die Märkte vom deutlich gestiegenen Ölpreis belastet, der an der Nymex über 59 Dollar je Barrel kletterte.

Einzelwerte

Aktien von Qualcomm legten 0,3 Prozent auf 36,47 Dollar zu. Das Unternehmen hatte am Donnerstag bekannt gegeben, dass der Gewinn im vierten Quartal des laufenden Geschäftsjahres auf 0,36 Dollar je Aktie von 0,32 Dollar im Vorjahr gestiegen ist. Analysten hatten im Vorfeld mit einem Profit von 0,41 Dollar je Aktie gerechnet.

Oracle hat 440 Millionen Dollar bzw. 13,50 Dollar je Aktie in bar für den Software-Hersteller Stellent geboten. Das entspricht einem Aufschlag von 27 Prozent. Während Stellent um 26 Prozent auf 13,40 Dollar gewannen, verloren Oracle 2,7 Prozent auf 17,78 Dollar.

Papiere von Caterpillar drehten nach anfänglichen Kursgewinnen ins Minus. Der Hersteller von Baumaschinen will den Jahresumsatz bis 2010 - trotz eines derzeit schleppenden Geschäfts mit Straßenbaumaschinen und einem anhaltend schwachen Ausblick für den Hausbaumarkt in den USA - auf mehr als 50 Milliarden Dollar steigern. Die Aktie verloren 0,2 Prozent auf 60,43 Dollar.

Nikkei gewinnt leicht

Mit uneinheitlichen Notierungen sind die Aktienkurse am Montag in Tokio aus dem Handel gegangen. Der Nikkei-225-Index stieg am ersten Handelstag nach dem langen Feiertagswochenende um 0,1 Prozent auf 16.365 Punkte. Nach einem negativen Handelsauftakt erholte sich der Markt gegen Ende der Sitzung. Wegen der US-Kongresswahlen am Dienstag und wegen des Optionsverfalls am Freitag haben sich viele Investoren jedoch mit Käufen zurückgehalten.

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