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Dow Jones dreht ins Minus

Die US-Börsen gingen am Dienstag uneinheitlich aus dem Handel. Der Dow Jones konnte sich nicht im Plus halten und verlor zum Schluss 0,23 Prozent auf 13.091 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 gewann dagegen 0,11 Prozent auf 1.447 Zähler und der Nasdaq-Composite legte 0,51 Prozent auf 2.521 Punkte zu. Die Einzelhandelsbranche stand im Blickpunkt der Anleger.

Die US-Börsen gingen am Dienstag uneinheitlich aus dem Handel. Der Dow Jones konnte sich nicht im Plus halten und verlor zum Schluss 0,23 Prozent auf 13.091 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 gewann dagegen 0,11 Prozent auf 1.447 Zähler und der Nasdaq-Composite legte 0,51 Prozent auf 2.521 Punkte zu. Die Einzelhandelsbranche stand im Blickpunkt der Anleger.

Märkte

Zu Handelsbeginn hatten weitere Ängste bezüglich der Hypothekenkrise auf der Stimmung der Investoren gelastet. Nach Aussagen von US-Finanzminister Paulson ist die Krise auf dem Immobilienmarkt noch lange nicht ausgestanden. Zudem stieg die Zahl der Zwangvollstreckungen bei Häusern im Juli deutlich an.

Einzelwerte

Aktien von Target gewannen 1,71 Prozent auf 60,10 Dollar. Der Discount-Händler steigerte seinen Quartalsgewinn im Vorjahresvergleich um 13 Prozent. Der Umsatz legte dabei um knapp 10 Prozent zu. Gleichzeitig bestätigte der Konzern seine Prognose für das gesamte Geschäftsjahr.

Anteilscheine von Staples verloren 0,04 Prozent auf 23,30 Dollar. Der Einzelhändler für Büroartikel präsentierte Zahlen, die weitgehend im Rahmen der Erwartungen des Marktes lagen. So stieg der Nettogewinn im abgelaufenen Quartal um 11 Prozent.

Papiere des größten US-Hypothekenfinanzierers Countrywide Financial, die zuletzt deutlich unter Druck geraten waren, legten kräftig zu und verteuerten sich 9,99 Prozent auf 21,79 Dollar. Hintergrund der Kursgewinne ist ein Bericht des "Wall Street Journal", demzufolge Warren Buffett einen größeren Anteil des angeschlagenen Unternehmens erwerben könnte.

Die Aktien der Bankgesellschaft Wachovia legten 0,47 Prozent auf 49,24 Dollar zu, nachdem das Unternehmen eine Anhebung der Quartalsdividende um 14 Prozent auf 64 Cents je Anteilschein angekündigt hatte.

RealNetworks steigen 7,69 Prozent auf 6,30 Dollar. Das Softwareunternehmen wird künftig gemeinsam mit MTV Networks einen neuen digitalen Musikservice namens "Rhapsody" anbieten. RealNetworks und MTV werden dazu ein neues Unternehmen namens Rhapsody America gründen. Dies teilten beide Gesellschaften mit.

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