ADVA Optical
- Werner Sperber - Redakteur

Dollar/Japanischer Yen und TUI im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau II

Platow Derivate beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Dollar zu Japanischem Yen. Die Actien-Börse hält die Aktie von TUI für viel zu billig. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise Sinn wahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern.): Die Experten von Platow Derivate verweisen auf den Kauf von Dollar durch die Japanische Notenbank im vergangenen Jahr, welcher zu einer Schwächung des Japanischen Yen im Vergleich zur US-Währung und gleichzeitig zu besseren Exportchancen für japanische Produkte sorgen sollte. Tatsächlich erholte sich der Dollar bei einem Kurs von rund 76 Yen und stieg zwischenzeitlich bis auf 84 Yen an. Danach wurde der Dollar wieder schwächer und kostete nur mehr 77 Yen. Anleger befürchten ein erneutes Einschreiten der japanischen Notenbank und verkauften Yen beziehungsweise kauften Dollar und so erholte sich die US-Währung erneut bis derzeit 80,60 Yen. Charttechnisch scheint es, als ob die Abwärtstrendlinie des Dollar nicht überwunden werden kann und der Dollar wieder schwächer wird respektive der Yen dazu stärker. Das vermuten auch die institutionellen Anleger, die meist richtig liegen. Risikobereite Anleger sollten demnach den endlos laufenden Put-Optionsschein (WKN DE9 8PB) der Deutschen Bank auf das Währungspaar Dollar/Japanischer Yen kaufen und den Stoppkurs bei 3,50 Euro setzen. Der Schein ist mit einem Basispreis bei 84,6932 Yen je Dollar, einer Totalverlust-Schwelle bei 84 Yen und einem Hebel von derzeit 14,6 ausgestattet.

Änderungen in den Musterdepots von Platow Derivate:

Im Derivate-Musterportfolio sind die 1.200 Put-Optionsscheine (WKN UU3 DX7) auf Infineon Technologies mit einem Verlust von 33 Prozent zu 0,63 Euro ausgestoppt worden. Die Verantwortlichen haben dafür 280 Put-Optionsscheine (WKN DE9 8PB) auf das Währungspaar Dollar/Japanischer Yen zu 4,75 Euro eingebucht und bei 3,50 Euro abgesichert.

Im Alpha-Turbo-Musterdepot sind die 1.200 Alpha-Long-Zertifikate (WKN DZ2 TY4) auf das Paar ADVA Optical Networking/DAX sowie die 2.200 Alpha-Long-Zertifikate (WKN DZ4 ZX5) auf das Paar E.on/DAX jeweils mit Verlust ausgestoppt worden. Damit sind die Spekulationen auf eine bessere Wertentwicklung des jeweiligen Aktienkurses im Vergleich zum Index gescheitert. Die Verantwortlichen haben dafür 2.400 Alpha-Long-Zertifikate (WKN DZB 1JB) auf das Paar Drillisch/DAX zu 1,25 Euro eingebucht und bei 0,72 Euro abgesichert.


Die Actien-Börse: Kurz vor dem Zielhafen 

TUI ist kurz davor, das Ziel zu erreichen, ein reiner Touristik-Konzern zu sein. Die Experten der Actien-Börse erklären: Der Verkauf der restlichen Anteile an der Reederei Hapag-Lloyd soll noch in der Bilanz für dieses Jahr vollständig berücksichtigt werden. TUI würde damit einen Großteil der Schulden zurückbezahlen können; wie viel steht allerdings nicht fest. Nachdem dieser Schritt vollzogen ist, möchte TUI die britische Tochterfirma TUI Travel komplett übernehmen. Der Netto-Umsatz des Geschäftes von TUI Travel sollte 16 bis 17 Milliarden Euro betragen und der Cashflow 1,2 Milliarden Euro. TUI Travel müsste demnach weit mehr wert sein als die 1,9 Milliarden Euro die derzeit an der Börse gezahlt werden, zumal die freien Aktionäre, von denen TUI die Anteile von TUI Travel will, schätzen, TUI Travel sei 3,8 Milliarden Euro wert. Das erste Kursziel für die Aktie von TUI beträgt elf Euro.

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