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- Thomas Bergmann - Redakteur

"Samstag ist D-Day" - DAX: Megarallye oder Crash

Alle Hoffnungen auf eine Lösung in der Griechenlandkrise ruhen jetzt auf dem für Samstag angesetzten Treffen der Euro-Finanzminister. Sollte es keinen Durchbruch in den Verhandlungen mit dem griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras geben, muss "Plan B" aus der Schublade gezogen werden. Denn laut IWF wird kein Zahlungsaufschub gewährt. Dies kann heißen, dass Griechenland doch noch aus der Eurozone fliegt - mit dann unbekannten Folgen für die Aktienmärkte.

"Die Zeit drängt"

"Der Eurogruppe am Samstag kommt eine entscheidende Bedeutung zu. Denn die Zeit drängt", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitagmorgen in Brüssel. "Wir setzen darauf, dass eine Einigung erreicht werden kann", betonte sie nach dem Ende des ersten Tages des EU-Gipfels in Brüssel.

Die Euro-Finanzminister wollen sich nach mehreren ergebnislosen Gesprächsrunden wieder am Samstag treffen. Am Dienstag läuft das aktuelle europäische Hilfsprogramm für Griechenland aus. Zu diesem Termin muss das Land auch rund 1,6 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) zurückzahlen. Geld, das Griechenland nicht habe.

"Sehr viel Arbeit"

Merkel bekräftigte, dass sich die Staats- und Regierungschefs nicht in die Verhandlungen einmischen wollten. "Es muss sehr viel technische Arbeit geleistet werden", sagte sie. Zunächst müsse Griechenland mit den Geldgebern an einer Lösung arbeiten.

Alles ist möglich

Über den Ausgang der Verhandlungen kann nur spekuliert werden. Angeblich hätten sich die Verhandlungsparteien zuletzt sogar wieder einen Schritt entfernt. Vor dem Wochenende sollten sich Anleger deshalb mit groß angelegten Käufen zurückhalten.

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