Freenet
- Maximilian Völkl

Dividendenperle Freenet: Erwartungen erfüllt – Aktie vor Mehrjahreshoch

Seit dem Tief 2009 kennt die Freenet-Aktie nur den Weg nach oben. Am Donnerstag zählt der Mobilfunkanbieter erneut zu den stärksten Werten im TecDAX. Nach soliden Zahlen steht der Titel vor dem Ausbruch über das Mehrjahreshoch bei 33,09 Euro.

Nach einem guten dritten Quartal sieht sich Freenet weiter auf Kurs zu seinen Jahreszielen. Zwischen Juli und Ende September legte der Umsatz um knapp vier Prozent auf 790,1 Millionen Euro zu. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag mit 97,3 Millionen Euro ebenfalls leicht über dem Wert des Vorjahres. Bei beiden Werten übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Experten etwas.

Die bei Freenet wichtige Größe für den freien Barmittelzufluss lag mit 81,1 Millionen Euro ebenfalls leicht über dem Wert des Vorjahres. Der sogenannte Free Cashflow ist wichtig für die Dividendenhöhe, welche stets ein starkes Argument für die Freenet-Aktie ist. Aktuell liegt die Rendite bei rund fünf Prozent. Unter dem Strich ging der Gewinn wegen höherer Steuern und Abschreibungen allerdings um sechs Prozent auf 61,9 Millionen Euro zurück. Nach den Ergebnissen zum dritten Quartal bestätigte Freenet-Chef Christoph Vilanek die Prognosen für das laufende und kommende Jahr.

Solide Zahlen

Bei den Experten sorgten die Ergebnisse ebenfalls für wenig Überraschung. Der Mobilfunkanbieter habe solide Zahlen vorgelegt, so Analyst Karsten Oblinger von der DZ Bank. Der Umsatz und die Entwicklung der Kundenzahlen hätten seine Erwartungen übertroffen, während die Bruttomarge etwas unter seiner Schätzung gelegen habe. Der Experte hat Freenet auf „Halten“ mit einem fairen Wert von 32 Euro belassen.

Starke Konkurrenz

Die Freenet-Aktie notiert knapp unterhalb des Mehrjahreshochs. Gelingt der Ausbruch, wäre der Weg nach oben frei. Auch die attraktive Dividende spricht für den Titel. Im Mobilfunksektor ist der Konkurrent Drillisch derzeit aber dennoch besser aufgestellt. DER AKTIONÄR empfiehlt deshalb weiter ein Investment beim Rivalen, der nach starken Zahlen ebenfalls ein neues Rekordhoch anpeilt.

(Mit Material von dpa-AFX)

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