Commerzbank
- Michael Schröder - Redakteur

Heißer Juli: Das müssen Anleger bei DAX, Gold, Deutsche Bank, Commerzbank, Nordex und Co noch wissen!

In wenigen Stunden ist es soweit: Der itlaienische Schiedsrichter Nicola Rizzoli pfeifft das Endspiel um die Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Deutschland und Argentinien an. Holt sich die DFB-Auswahl den vierten Stern oder können Messi und Co das Team von Joachim Löw stoppen? Aber auch an der Börse steigt die Spannung. DER AKTIONÄR fasst zusammen, was Anleger bei der Deutschen Bank, Commerzbank, Nordex und Co sowie dem DAX und dem Goldpreis jetzt wissen müssen.
Der DAX dürfte auch in der neuen Woche empfindlich auf jegliche Krisenmeldungen reagieren. Zu den anhaltenden Konflikten im Irak, in Israel und in der Ukraine hat sich inzwischen die Furcht vor einer erneuten Erschütterung des europäischen Bankensystems hinzugesellt. Viele Anleger fragen sich derzeit: War es das schon mit der Rallye? Börsenexperte Hans A. Bernecker lässt sich von der aktuellen Schwächephase beim DAX nicht nervös machen: "Gehen Sie davon aus, dass noch im Juli der Startschuss für eine Rallye fällt. Sie wird nicht explosiv sein, sondern sich Schritt für Schritt entwickeln. Im Frühjahr 2015 wird der DAX bei 11.000 Zählern stehen, da bin ich mir sicher."
Bereits am Dienstag steht laut Helaba-Analystin Claudia Windt das "geldpolitische Highlight der Woche" an, nämlich der Halbjahresbericht der Chefin der US-Notenbank (Fed), Janet Yellen, vor dem Bankenausschuss des Senats. Windt erwartet zwar keine großen Neuigkeiten, allerdings sollte sich einmal mehr zeigen, dass sich die Wege von Europäischer Zentralbank (EZB) und Fed trennen. Während in den USA die Zeichen auf Leitzinserhöhung stehen, dürfte die EZB erst einmal an ihrer lockeren Gangart zur Stützung der Wirtschaft festhalten. Weitere Impulse für den Aktienmarkt könnte der Konjunkturbericht der Fed am Mittwoch.
Portugal führt uns schmerzlich vor Augen, das etwas, das uns zuletzt immer seltener beschäftigt hat, noch lange nicht ausgestanden ist: Die Finanzkrise. Die Banco Espirito Santo soll in Schwierigkeiten stecken. Eine Bank – wenngleich die wichtigste Portugals – von der hierzulande kaum einer je gehört hat, bringt die Börsen zumindest kurzzeitig ins Wanken. Und zieht die Kurse deutscher Geldhäuser mit in die Tiefe. Aktionäre von Deutsche Bank und Commerzbank können ein Lied davon singen. Die Redaktion des AKTIONÄR geht in seiner neuen Ausgabe der Frage auf den Grund, ob uns nun eine neue Finanzkrise ins Haus steht. Und wie die Titel der führenden deutschen Bank zu bewerten sind. Droht weiteres Ungemach oder empfiehlt sich auf dem aktuellen Niveau bereits der Einstieg? Lesen Sie jetzt die neue Ausgabe von Deutschlands großem Börsenmagazin und finden Sie darin die Antworten auf diese und weitere Fragen.
Aber auch die Aktionäre von Nordex haben es derzeit nicht leicht. Die Gewinnmitnahmen setzen sich auch zum Ende der Woche fort. Am Freitag rutschte der TecDAX-Titel sogar kurz unter die 14-Euro-Marke. Nun ist es wichtig, dass sich der Kurs stabilisiert. Dies sollte weiterhin im Bereich zwischen 14 und 14,50 Euro gelingen. Im Anschluss dürfte die Aktie wieder Kurs auf neue Höchststände nehmen. Daher spekuliert DER AKTIONÄR mit einer Trading-Position auf eine Gegenbewegung bei dem TecDAX-Highflyer.
Die Berichtssaison wirft bereits ihre Schatten voraus. Der Softwareanbieter SAP wird am Donnerstag als erstes DAX-Unternehmenseine Zahlen für das zweite Quartal präsentieren. DER AKTIONÄR erwartet gute Zahlenb und spekuliert im Real-Depot mit Hebel auf steigende Kurse bei dem Index-Schwergewicht.
Ebenfalls im Fokus: der Goldpreis. Es wird nicht einfach. Da ist sich Rick Rule sicher. Aber bei den Edelmetallen werde es weiter nach oben gehen. Das sagte die rechte Hand von Milliardär Eric Sprott kürzlich in einem Interview. Er geht dabei eher von einer sägezahnförmigen Entwicklung aus. Doch der Markt sei gut in Form. Im Zuge der Erholung bei Gold und insbesondere bei den Minenaktien hat sich auch die Aktie von Goldcorp zuletzt stark entwickeln können.

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