Deutsche Bank
- Thomas Bergmann - Redakteur

Deutsche-Bank-Aktie am Mittag: Verkaufssignal (noch) ohne Folgen

Aktienreport Deutsche Bank

Die Aktie der Deutschen Bank hatte am Montag mit dem Fall unter eine wichtige Unterstützung ein Verkaufssignal generiert. Doch die schlimmsten Befürchtungen, dass der DAX-Wert seinen Abwärtstrend noch einmal beschleunigen würde, haben sich bis dato nicht bewahrheitet. Dennoch sollten Anleger auf der Hut bleiben.

Leichte Kursgewinne

Die Deutsche Bank zählt am Dienstag einmal nicht zu den größten Verlierern im DAX. Besser noch: Kurz vor dem Mittagessen notiert die Aktie leicht über dem Xetra-Schluss vom Vortag. Dabei hatte die Bank am Montag die wichtige charttechnische Unterstützung bei 26 Euro gebrochen und damit ein neues Verkaufssignal generiert. Dass sich die Abwärtsbewegung der letzten sechs Monate am Dienstag nicht beschleunigt, ist durchaus positiv zu werten.

Deutsche Bank; Chart;

Doch es gibt jetzt keinen Grund, euphorisch zu sein. Nach wie vor bewegt sich die Aktie unterhalb der 26-Euro-Marke. Solange diese nicht zurückerobert wird, muss aus charttechnischer Sicht mit weiteren Kursverlusten gerechnet werden. Wie DER AKTIONÄR schon des Öfteren berichtet hat, wartet bei 22,11 Euro erst die nächste wichtige Auffanglinie.

Intakter Abwärtstrend

Die Deutsche Bank befindet sich seit Anfang des Jahres in einem intakten Abwärtstrend. Sollte die Marke von 26 Euro nachhaltig unterschritten werden, kann es richtig ungemütlich werden. Wer bei 26 Euro eingestiegen ist, sollte sich mit einem Stopp bei 20,50 Euro absichern.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Lieber zu Aldi als in die Filiale

Die Bankenwelt befindet sich derzeit im Umbruch. Hielt früher die Verbindung zur Hausbank länger als so manche Ehe, haben Kunden heute durchschnittlich 2,5 Bankverbindungen. Auch die Digitalisierung setzt der Branche zu: Indes besuchen Konsumenten häufiger den Lebensmittel-Discounter um die Ecke, … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Die Luft für CEO Cryan wird dünn

Deutsche-Bank-CEO John Cryan hat wohl die größten Rechtsrisiken des Konzerns beilegen können. Mit einer Kapitalerhöhung im vergangenen April hat er die Eigenkapitalausstattung des Finanzinstitutes wieder auf eine gesunde Basis gestellt. Vor sieben Monaten hat er zudem eine strategische Kehrtwende … mehr