AMD
- Benedikt Kaufmann

Monster-Trade auf AMD: Put-OS explodiert 216 Prozent - so müssen Sie jetzt handeln!

Q3-Zahlen im Rahmen der Erwartungen und dennoch klappte die Aktie nachbörslich um 23 Prozent zusammen. Beim Chiphersteller AMD bitten die Bären zu Tisch. Die Short-Spekulation des AKTIONÄR ist voll aufgegangen.

Solides Quartal mit Schwächen und Stärken

AMD lieferte einen Umsatz von 1,65 Milliarden Dollar bei Gewinnen je Aktie von 0,13 Dollar. Die Analysten erwarteten leicht stärkere Erlöse von 1,7 Milliarden Dollar bei Gewinnen je Aktie von 0,12 Dollar.

Das wichtige Computing und Graphic Segment konnte aufgrund eines starken CPU-Endkundenmarktes gegenüber dem Vorjahr 12 Prozent zulegen – schrumpfte gegenüber dem vorangegeangen zweiten Quartal um 14 Prozent. Grund dafür war insbesondere die GPUs – hier litt AMD unter einer schwächeren Nachfrage im Krypto-Bereich und neuen Grafikkarten des Konkurrenten Nvidia.

Prognose enttäuscht gewaltig

Es waren jedoch nicht die soliden Zahlen des dritten Quartals, welche die AMD-Aktie zum Absturz brachten. Die Prognose des Chip-Konzerns konnte nicht mit den Erwartungen mithalten und ließ gewaltig enttäuschte Anleger zurück. AMD rechnet im vierten Quartal nur mit Umsätzen von 1,45 Milliarden Dollar – erwartet waren 1,6 Milliarden.

Die schwache Prognose zeigt deutlich. Die AMD-Führung ist weniger zuversichtlich, dass das neu gefundene Wachstum im Chip-Bereich beibehalten werden kann. Die schrumpfende Nachfrage im Krypto-Bereich bleibt auch im Q4 ein Thema und bringt die GPU-Verkäufe unter Druck. Hinzu kommt eine zu erwartende Schwächephase bei Semi-Custom-Chips, diese Halbleiter werden insbesondere in Konsolen verbaut und dürften angesichts des fortgelaufenen Konsolenzyklus weniger nachgefragt werden.

Monstertrade ein Volltreffer!

DER AKTIONÄR empfahl bereits im September einen Teil der AMD-Position nach der gewaltigen Rallye zu verkaufen. Die Erwartungen an die Aktie sind schlichtweg zu heiß gelaufen. Das zeigen die Zahlen nun schwarz auf weiß.

Mit dem in der Monster-Trade-Reihe empfohlenen Put-Optionsschein folgte DER AKTIONÄR seiner zunehmend negativen Einschätzung für AMD – und landete einen Volltreffer.

Bei einem Kaufpreis von 1,45 Euro und aktuellen Kursen von 4,59 Euro verbleibt ein Gewinn von 216 Prozent. Leser, die der Empfehlung gefolgt sind, sollten die Hälfte der Position verkaufen und die im Depot verbleibenden Scheine mit Stopp auf Einstand (1,45 Euro) weiter laufen lassen.

DER AKTIONÄR rechnet die Position zur Performanceermittlung mit 4,58 Euro ab.

 

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