Bitcoin
- Nikolas Kessler - Redakteur

Bitcoin & Co konsolidieren: Neuer EU-Vorstoß zur Regulierung?

Nach der spürbaren Erholung der vergangenen Tage konsolidiert der Kryptomarkt am heutigen Donnerstag seine jüngsten Gewinne. In den Top 20 nach Marktkapitalisierung dominieren am Vormittag moderate Verluste. Neue Überlegungen der EU-Finanzminister in Sachen Krypto-Regulierung könnte für erhöhte Unsicherheit sorgen.

Der Bitcoin kommt nach seinem gestrigen Zwischenhoch bei 7.113 Dollar zunächst etwas zurück und kämpft am Donnerstagvormittag mit einem Abschlag von rund einem Prozent erneut mit der psychologisch wichtigen Marke von 7.000 Dollar. Im Falle weiterer Verluste sollte die Unterstützung im Bereich von 6.800 Dollar Halt geben.

Zu den wenigen Gewinnern unter den Top-Coins zählt EOS. Nach dem kräftigen Kurssprung gestern beläuft sich das Plus aktuell allerdings „nur“ noch auf rund 0,2 Prozent. Zu den größten Verlierern zählen derweil IOTA und Dash – letztere belastet weiterhin eine Nutzer-Revolte gegen CEO Ryan Taylor.

Neuer Vorstoß zur Regulierung?

Für den Gesamtmarkt könnten sich neue Vorstöße in Sachen Krypto-Regulierung erneut zu einem Unsicherheitsfaktor entwickeln – auch wenn einheitliche Regeln für Bitcoin & Co aus Sicht des AKTONÄR bitcoin reports grundsätzlich zu begrüßen und förderlich für die mittel- und langfristige Entwicklung des Marktes wären.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg wollen sich die Wirtschafts- und Finanzminister der EU-Mitgliedsstaaten bei einem Treffen am 7. September in Wien nämlich über neue Herausforderungen durch digitale Assets wie Kryptowährungen und Möglichkeiten für deren Regulierung austauschen. Konkret soll es dabei um den Mangel an Transparenz sowie die Rolle von Digitalwährungen bei Steuerhinterziehung, Terrorfinanzierung und Geldwäsche gehen.

Bislang wollten sich weder die G20-, noch die EU-Länder auf grundlegende Regeln für den Kryptomarkt einigen und haben angekündigt, zunächst die weitere Entwicklung genau zu beobachten.

Branchen-Insider und Gründer der Blockchain-Start-ups nakamo.to, Robert Küfner, sagte erst kürzlich gegenüber dem bitcoin report: „Ich sehe große Unsicherheiten in Sachen Regulierung. Ich vermute mehr Regulierung zum Ende des Jahres.“

„Zocken auf Krypto-Token ist gefährlicher denn je“

Mehr zur Lage am Kryptomarkt und wie Robert Küfner oder Krypto-Guru Dr. Julian Hosp die gegenwärtige Situation einschätzen, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 36/2018 des AKTIONÄR – hier geht’s zum E-Paper.

 

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Autor Nikolas Keßler hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

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