Gold
- Markus Bußler - Redakteur

Gold 4.000 Dollar? Silber 120 Dollar? Zwei unglaubliche Charts

Gold und Silber konnten seit Jahresanfang bereits deutlich zulegen. Doch Charttechniker sprechen hier von einer Bärenmarktrallye. Noch ist der Abwärtstrend nicht gebrochen. Und das Gros der Analysten sieht noch immer eher Kurse von 1.000 Dollar denn von 1.500 Dollar. Doch der Schweizer Charttechniker Kevin Wides sieht gewaltiges Potenzial.

In einem Beitrag für die Seite Kingworldnews.com analysiert er Gold und Silber und sieht Kursziele, die aus heutiger Sicht schlicht und ergreifend unmöglich erscheinen. So könnte Gold Fahrt Richtung 4.000 Dollar aufnehmen. Und Silber könnte in dreistellige Kursregionen vorstoßen. Wides sieht hier ein Kursziel von rund 120 Dollar je Unze.

Schauen Sie sich die beiden Charts bei king world news an: Ist ein solches Szenario wirklich ausgeschlossen? Manch einer würde jetzt argumentieren, dass dies nur dann möglich wäre, wenn das Finanzsystem ins Wanken kommen würde. Als erste Anzeichen könnten die wankenden Währungen in einigen Schwellenländern angeführt werden. Dies könnte dazu führen, dass die Menschen in Edelmetalle flüchten, um die Kaufkraft zu erhalten - was wiederum die Währungen noch weiter unter Druck bringen könnte. Ganz ausgeschlossen ist das nicht. Aber es ist durchaus möglich, dass Gold und Silber auch ohne eine Währungskrise weiter steigt.

Vielleicht wird Gold nicht gleich bis 4.000 Dollar steigen - doch es ist durchaus vorstellbar, dass das Edelmetall in Richtung der alten Höchstkurse klettert. Zum einen könnte es zu einer Knappheit des Edelmetalls im Westen kommen. Der Abfluss aus den ETFs ist gestoppt - in den vergangenen Wochen verzeichneten die Fonds sogar wieder Zuflüsse. Also könnten ETFs durchaus im laufenden Jahr wieder als Käufer auftreten. Doch das Gold, das sie im vergangenen Jahr auf den Markt geworfen haben, wanderte nahezu komplett nach Asien. Der pMarkt für physisches Gold könnte damit im Westen tatsächlich eng werden. Und wohin würden Anleger flüchten, wenn Gold tatsächlich knapp wird? Vermutlich in Silber als Alternative.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Markus Bußler | 0 Kommentare

Goldexperte Bußler: Die Streckfolter geht weiter

Die Bullen haben nur kurz Oberwasser gehabt. Bis zur wichtigen Marke von 1.295 Dollar lief der Goldpreis - nur um dann gleich wieder eingebremst zu werden. „Inzwischen richten sich die Blicke wieder nach unten auf die Marke von 1.260 Dollar“, sagt Markus Bußler. „Vor allem Silber bereitet Sorgen.“ mehr
| Markus Bußler | 0 Kommentare

Gold: Achten Sie auf diese Marken

Gold sendet ein leichtes Lebenszeichen und arbeitet sich im wahrsten Sinne des Wortes nach oben. Aktuell kämpft das Edelmetall mit der wichtigen Marke von 1.295 Dollar. Hier war in den vergangenen Tagen und Wochen Endstation gewesen. Die Frage ist: gelingt dieses Mal der Ausbruch? mehr
| Markus Bußler | 1 Kommentar

Gold wird nie wieder steigen!

Aus und vorbei: Gold wird nie wieder steigen. Und eines ist sicher: Aktien werden ewig steigen und nie wieder zurückkommen. Diese beiden Grundsätze scheinen derzeit in Stein gemeißelt zu sein und sich mehr und mehr unter den Anlegern breit zu machen. Doch Märkte verlaufen in Zyklen. Die immer … mehr
| Markus Bußler | 0 Kommentare

Goldexperte Bußler: Uran + Lithium = Viel Fantasie?

Der Goldpreis tritt weiter auf der Stelle. Das Edelmetall scheint bei 1.280 Dollar sein Niveau gefunden zu haben. „Damit bleibt alles beim Alten. Wichtig ist die Unterstützung bei 1.260 Dollar“, sagt Markus Bußler. Auch beim Silberpreis hat sich in der vergangenen Woche vergleichsweise wenig getan. … mehr
| Markus Bußler | 0 Kommentare

Goldexperte Bußler: Bei Uran spielt die Musik

Der Goldpreis sucht weiter eine Richtung. In den vergangenen Wochen tritt das Edelmetall praktisch auf der Stelle. Die wichtige Unterstützung bei 1.260 Dollar hat bislang gehalten. „Im Moment gibt es keinen Grund, die Long- oder Shortseite aggressiv zu spielen“, sagt Markus Bußler. Die Musik spiele … mehr