RTL Group
- Nikolas Kessler - Volontär

Chart-Check RTL: Auf diese Marken kommt es an

Die Aktie von RTL ist im Zuge der Brexit-Turbulenzen deutlich unter die Räder gekommen. Im freundlichen Gesamtmarkt konnte sich die Aktie zuletzt aber wieder stabilisieren. Diese charttechnischen Marken sollten Anleger jetzt im Auge behalten.

Nach dem Bekanntwerden der Ergebnisse des Brexit-Referendums am 24. Juni hat die Aktie von RTL ihren kurzfristigen Abwärtstrend noch einmal beschleunigt. In der Spitze hat das Papier seitdem mehr als 12 Prozent an Wert verloren.

Beinahe punktgenau an der Unterstützung unterhalb der 70-Euro-Marke ist der Kurs zuletzt jedoch wieder nach oben gedreht. Seitdem hat die Aktie bereits wieder mehr als sechs Prozent aufgeholt und damit fast die Hälfte der Brexit-Verluste ausgeglichen. Nun gilt es, den Widerstand im Bereich von 74 Euro zurückzuerobern.

Anschließend rückt die 200-Tage-Linie, die aktuell bei 76,20 Euro verläuft, in den Fokus. Ein nachhaltiger Sprung über diese Trendlinie wäre ein klares Kaufsignal und würde dem Kurs wichtigen Rückenwind verleihen. Denn in einer ersten Reaktion auf den Brexit hatte der MDAX-Titel zwischen 79,50 Euro und 76,55 Euro ein Gap aufgerissen, das es nun wieder zu schließen gilt.

 

Aktie halten

Die akute Gefahr für den langfristigen Seitwärtstrend, in dem sich die RTL-Aktie seit Anfang 2013 befindet, ist damit vorerst abgewendet. Neben dem etwas freundlicheren Chartbild spricht vor allem auch die stattliche Dividendenrendite von über fünf Prozent für den MDAX-Titel. Entsprechend bleiben investierte Anleger dabei. Neueinsteiger können nach dem Kaufsignal einen Fuß in die Tür stellen.


 

Wo kommt das Geld eigentlich her?

Die Geschichten des Geldes
 
 

Autor: Kaul, Vivek / Vaupel, Michael
ISBN: 9783864703270
Seiten: 250
Erscheinungsdatum: 15.04.2016
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Spekulationsblase am Neuen Markt, Bankenkrise 2008 und griechische Schuldenkrise – lauter Themen, die die Finanzmärkte bewegten und bewegen. Doch wer einen Schritt zurücktritt und das große Bild sieht, bemerkt: So neu ist das alles gar nicht! Die Geschichte gibt wertvolle Hinweise zum Verständnis der Gegenwart.

Dass sich Geschichte wiederholt, zeigen die beiden Autoren anhand vieler Geschichten des Geldes. Infl ation, Deflation, Abwertung, irrationalen Überschwang, Bankenpleiten und -rettungen gab es immer schon: im Spanien des 16. Jahrhunderts, im Großbritannien des 17. Jahrhunderts, im Frankreich des 18. Jahrhunderts und in den USA des 19. Jahrhunderts.
Lehr- und anekdotenreich vermitteln die Autoren gewissermaßen nebenbei ein tiefes Verständnis für die Ursprünge des Finanzsystems – und damit auch für seine aktuellen Kapriolen. So zeigt sich: Der Weg von der Kaurischnecke zur Kreditklemme ist nicht weit.

 

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