Linde
von Werner Sperber - Redakteur

Die STADA Arzneimittel AG und Linde im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau I

Focus Money freut sich über die wie erwartet gelungene Gesundung der STADA Arzneimittel AG. Börse.de möchte mit Linde wieder Gas geben.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise Sinn wahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern.): Die Experten von Focus Money erinnern an das vergangene Jahr, als die Pleite eines serbischen Pharmagroßhandelsunternehmens der STADA Arzneimittel AG einen Verlust bescherte. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres belief sich der Gewinn dagegen wieder auf 68,4 Millionen Euro. Das Unternehmen verstärkt die Tätigkeit im Ausland und erwartet vor allem in Russland und in Asien künftig prozentual zweistellige Steigerungsraten. Positiv zu bewerten ist zudem die Verringerung der Abhängigkeit vom Geschäft mit Nachahmer-Medikamenten. Die derzeitigen Hauptumsatz-Treiber sind Eigenmarken wie der Sonnenschutz Ladival, das Erkältungsmittel Grippostad und die Salbe Mobilat. Wenn die Notierung die seit vier Jahren gültige Abwärtstrendlinie bei derzeit rund 24 Euro nachhaltig überwindet, sind charttechnisch zunächst Kurse von 29 bis 30 Euro zu erreichen. Anleger sollten die Aktie demnach bis zu Notierungen von 24,20 Euro kaufen und den Stoppkurs bei 19,70 Euro setzen.


Börse.de: In Richtung Allzeithoch    

Die Brauerei Spaten in München hat den ersten Kältemaschinen-Versuch von Carl von Linde Anfang der 1870er Jahre genutzt, um kühles Bier anbieten zu können. Carl von Linde gelang der Durchbruch mit dem zweiten Modell dieser Kälte- beziehungsweise Eismaschine im Jahr 1876 und er gab seine Beamtenstelle auf, um im Juni 1879 die Gesellschaft für Lindes Eismaschinen AG zu gründen. Aufgrund eines Großauftrags der Brauerei Guinness aus Baile Átha Cliath beziehungsweise Dublin, der Hauptstadt der heutigen oblacht na hÉireann respektive Republik Irland, entwickelte Carl von Linde das nach ihm benannte Verfahren zur Verflüssigung und Zerlegung von Luft: Die Sparte Gas in dem Konzern war entstanden. Ab den 1930er-Jahren begann das Unternehmen zudem Motoren, Generatoren und Traktoren zu produzieren, später kamen noch Flurförderfahrzeuge (Gabelstapler) dazu. Prof. Dr. Wolfgang Reitzle strukturierte den Konzern als Vorstandsvorsitzender um. Heute produzieren die weltweit etwa 62.000 Mitarbeiter nur mehr in den Sparten Industriegase & Medizinische Gase, Anlagenbau sowie Logistikdienstleistungen (Tochterfirma GIST). In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres setzte Linde 11,1 Milliarden Euro um. Das sind acht Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Gewinn stieg um sechs Prozent auf 958 Millionen Euro. Die Experten von Börse.de zählen die Aktie von Linde zu den konservativsten Werten im DAX. In den vergangenen zehn Jahren legte die Notierung mit einer Stetigkeit von 89 Prozent um durchschnittlich 15 Prozent pro anno zu. Dazu kommt noch die Dividendenrendite. Die derzeitige Konsolidierung eröffnet eine Einstiegschance, die zunächst zum Allzeithoch von April führen sollte. Das Kursziel bis zum Jahr 2017 beträgt 258 Euro.

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