GCI Industrie
- DER AKTIONÄR

Die Spezialisten

Dass Beteiligungsgesellschaften auch als Unternehmensberater tätig sind, kommt häufig vor. Äußerst selten ist jedoch die bei GCI Management anzutreffende Kombination der beiden Bereiche mit einer eigenen Bank. Dank dieses Drei-Säulen-Modells kann der Münchener Konzern seinen Beteiligungen vom Consulting über die Corporate-Finance-Beratung bis hin zur Begleitung beim Börsengang alles aus einer Hand anbieten.

Mit einem erfolgreichen Drei-Säulen-Modell hebt sich GCI Management von anderen Beteiligungsgesellschaften ab. Warum die Aktie jetzt ein Kauf ist.

Dass Beteiligungsgesellschaften auch als Unternehmensberater tätig sind, kommt häufig vor. Äußerst selten ist jedoch die bei GCI Management anzutreffende Kombination der beiden Bereiche mit einer eigenen Bank. Dank dieses Drei-Säulen-Modells kann der Münchener Konzern seinen Beteiligungen vom Consulting über die Corporate-Finance-Beratung bis hin zur Begleitung beim Börsengang alles aus einer Hand anbieten.

Analysten optimistisch

Mit einer Marktkapitalisierung von rund 100 Millionen Euro hat sich GCI inzwischen längst vom Geheimtipp zum etablierten Nebenwert gemausert, der in den Fokus zahlreicher Fondsmanager und Analysten gerückt ist. Gerade rechtzeitig zur Hauptversammlung sind zwei neue Analystenstudien erschienen und haben deutlich zur Transparenz der Beteiligungsholding beigetragen. So errechnet das Bankhaus Lampe für die GCI-Beteiligung Pfaff, den einstigen Weltmarktführer für industrielle Nähmaschinen, derzeit einen Unternehmenswert von 46 Millionen Euro. Durch das spätestens im ersten Quartal 2007 anstehende Börsenlisting von Pfaff sollte deutlich werden, dass GCI mit dieser Beteiligung auf einem Gewinnpotenzial von mehr als 40 Millionen Euro sitzt.

Unter Wert gehandelt

Für das kommende Jahr trauen die Lampe-Analysten den Münchenern ein Ergebnis je Aktie von 2,79 Euro zu. Damit wäre GCI mit einem 2007er-KGV von unter 6 nicht einmal halb so teuer wie der Branchendurchschnitt von 12. Noch optimistischer zeigt sich Independent Research mit einer Gewinnprognose von 3,53 Euro. In ihrer Sum-of-the-Parts-Betrachtung inklusive der vor kurzem akquirierten Uhrenmanufaktur Hanhart errechnete Independent einen Unternehmenswert von 127 Millionen Euro oder 19,30 Euro je Aktie. Dabei sind weitere Ertragspotenziale noch gar nicht eingerechnet. So hat das GCI-Management die Auflage eines Private-Equity-Fonds mit einem Zielvolumen von bis zu 500 Millionen Euro angekündigt, wobei 250 Millionen Euro bereits in den kommenden 18 Monaten eingeworben werden sollen.

Dividendenstark

AKTIONÄRS-Leser, die der Empfehlung in Ausgabe 17/2005 gefolgt sind, konnten ihren Einsatz in der Spitze fast vervierfachen. Die seit Mai 2006 laufende Konsolidierung eröffnet nun eine erneute Kaufchance. Kurzfristige Impulse könnte die im September anstehende Ausgabe von Gratisaktien im Verhältnis 3:1 bringen. Einen zusätzlichen Kaufanreiz gibt die Dividendenrendite in Höhe von 6,7 Prozent.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 34/2006.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zum Magazin.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Michael Schröder | 0 Kommentare

GCI Industrie: Ruhe vor dem Sturm

Mit der Fokussierung des Geschäfts auf die renditestarke Beteiligung dürften bei der GCI Industrie AG wieder deutliche Umsatz- und Ergebniszuwächse anstehen. Im Vorfeld der Hauptversammlung kursieren einige Gerüchte. Risikofreudige Anleger können das aktuelle Niveau nutzen, um eine Position bei diesem aussichtsreichen Small Cap zu eröffnen. mehr