Balda
- Werner Sperber - Redakteur

Die Schaltbau Holding und First Solar im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau I

Aktien-Strategie strahlt, weil die Schaltbau Holding glänzt. Börse Online traut sich nicht nur zu einem Einstieg bei First Solar zu raten, sondern empfiehlt sogar ein Derivat zum Kauf. Zudem gibt es eine Änderung in einem Musterdepot.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise Sinn wahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern.): Die Experten von Aktien-Strategie verweisen auf die vorläufigen und glänzenden Zahlen der Schaltbau Holding für das erste Quartal des laufenden Jahres. Der auf Verkehrstechnik spezialisierte Konzern erhielt Aufträge für fast 108 Millionen Euro, was einen Rekordwert darstellt. Die Erlöse stiegen im Jahresvergleich um zwölf Prozent auf 95,2 Millionen Euro. Der Vorstand erhöhte zudem die Ziele für das Gesamtjahr und erwartet nun einen Umsatz von 390 Millionen Euro, ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 35,9 Millionen Euro und einen Gewinn pro Anteil von 3,24 Euro. Der Aktienkurs legte daraufhin stark zu und nähert sich wieder dem Allzeithoch. Fundamental und charttechnisch besteht Kurspotenzial bis 41 Euro. Anleger sollten deshalb an schwachen Tagen einsteigen.

Änderungen im Musterdepot von Aktien-Strategie:

Die Verantwortlichen für das Musterportfolio möchten 1.700 Anteile von Balda zu höchstens 4,29 Euro einbuchen.

Börse Online: Solarwert mit Rückenwind 

Obwohl noch viele Solarunternehmen insolvent werden dürften, machen einzelne Konzerne bereits wieder mit positiven technischen Signalen von sich reden. Dazu gehört zweifellos das US-Unternehmen First Solar. Die Bodenbildung der vergangenen Monate und die jüngsten Kaufsignale lassen die Experten von Börse Online hoffen, dass der Kurs das im April erreichte 52-Wochen-Hoch um 30 Euro tendenziell Richtung 40 Euro ausbauen kann. Als Orientierung für den Stoppkurs dient die Kombination von 200-Tage-Linie und der vor zehn Monaten begonnenen Aufwärtstrendlinie bei 20 Euro. Anleger sollten demnach mit einem Kursziel von 40 Euro und einem Stop-Loss bei 19,60 Euro einsteigen. Noch risikobereitere Investoren sollten den endlos laufenden Call-Optionsschein (WKN DZD 3GG) der DZ Bank auf First Solar kaufen. Dieser Schein ist mit einer Basis bei 22,28 Dollar, einer Totalverlust-Schwelle bei 23,50 Dollar und einem Hebel von derzeit 2,2 ausgestattet.

Änderungen in den Musterdepots von Börse Online:

Die Verantwortlichen für das Basis-Musterportfolio möchten ihre restlichen 50 Gold-ETCs (WKN A01 K0G), die 270 Anteile der BayWa, die 590 Aktien der Deutschen Post und die 870 Merger & Akquisition Zertifikate (WKN HV7 TPD) zumeist wohl mit Verlust ausbuchen. Zudem möchten sie zehn der 30 Titel von Mastercard und 100 der 400 Papiere von Unilever wohl mit Gewinn ausbuchen. Dafür sollen 4.000 Anteile von NEC, 920 Aktien von Ricoh, 190 Titel von A.S. Création Tapeten zu höchstens 44,10 Euro, 460 Papiere von Koenig & Bauer und 800 Anteile von Blackberry eingebucht werden.

Die Verantwortlichen für das Nebenwerte-Musterdepot haben 2.500 Anteile von Evotec zu 2,40 Euro eingebucht und bei 1,75 Euro abgesichert.

Im Zertifikate-Musterportfolio sind die 1.500 Inline-Optionsscheine (WKN SG3 H2B) auf Gold mit einem Verlust von 73 Prozent zu 1,84 Euro ausgestoppt worden. Zudem haben die Verantwortlichen ihre 5.000 Bull-Zertifikate (WKN CZ5 RXQ) auf Morphosys wohl ebenfalls mit einem Minus ausgebucht. Dafür sollen 700 Inline-Optionsscheine (WKN DX5 29V) auf das Währungspaar Euro/Japanischer Yen zu höchstens acht Euro eingebucht werden.


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| Michael Schröder | 0 Kommentare

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