- DER AKTIONÄR

Die Rohstoff-Indizes der Woche

DER AKTIONÄR zeichnet jede Woche die Entwicklung an den Rohstoffmärkten anhand der Charts nach. Die Preise für diese Vormaterialen der Industrie beeinflussen natürlich auch die Kurse von Aktien. Wer wissen will, wohin der Weg geht, zieht die Entwicklung der Rohstoffpreise in seine Überlegungen mit ein.

DER AKTIONÄR zeichnet jede Woche die Entwicklung an den Rohstoffmärkten anhand der Charts nach.

Steigende Preise bis 2007?

Der Preis für Nickel hat sich seit November 2001 nahezu vervierfacht. Auch für die kommenden Monate ist Experten zufolge mit keiner Entspannung zu rechnen. Grund: Während die Nachfrage nach dem Metall - vor allem aus Asien - nahezu ungebremst ist, gehen die Vorräte deutlich zurück. Die an den wichtigsten Metallbörsen London, New York und Shanghai gehaltenen Bestände sind seit Jahresbeginn von über 20.000 Tonnen auf nur noch 7.600 Tonnen geschmolzen. Nach Angaben der Londoner Economist Intelligence Unit (EIU) überschreitet der weltweite Nickelbedarf nun bereits seit vier Jahren die Produktion des Metalls. Neue Kapazitäten für den Abbau kämen dagegen nur schleppend an den Markt. Deswegen erwarten die Experten frühestens Anfang 2007 eine Trendwende am Nickelmarkt.

Artikel aus DER AKTIONÄR (24/05).

 

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