SMT Scharf
- Markus Bußler - Redakteur

Die Lieblingsaktien der Redaktion (Teil 11)

2011 war ein nervenaufreibendes und am Ende sehr schwaches Börsenjahr: DAX, TecDAX und Co verbuchten teils deutliche Verluste. Nun fragen sich die Anleger: Welche Aktien sind interessant und haben das Potenzial, den Markt in den kommenden Monaten hinter sich zu lassen? In seiner Serie "Die Lieblingsaktien der Redaktion" gibt DER AKTIONÄR auf diese Fragen die richtigen Antworten.

Es war nicht alles schlecht im vergangenen Jahr. Es gab einige Aktie, die sich auch in dem rauen Börsenumfeld mehr als gut behaupten konnten. Eine davon ist die von SMT Scharf. Anders als andere Small-Caps, die teils deutlich unter die Räder kamen, konnte sich das Papier des Bergwerksausrüsters gut entwickeln und legte mehr als 20 Prozent zu. Die Aussichten für das kommende Jahr sind ungebrochen gut. Das bestätigte auch Konzernchef Dr. Friedrich Trautwein im Gespräch mit dem AKTIONÄR.

Geschäft läuft

„Das Geschäft läuft derzeit gut", bestätigt Trautwein. Einige Aufträge, die eigentlich noch 2011 ausgeliefert werden sollten, verschieben sich mittlerweile bereits auf das Jahr 2012. Der Auftragsbestand gibt dem Weltmarktführer für entgleisungssichere Bahnsysteme eine hohe Planbarkeit - auch für den Beginn des laufenden Jahres. Der Auftragsbestand lag Ende des dritten Quartals bei 56,0 Millionen Euro - doppelt so hoch wie noch im Vorjahreszeitraum. Dabei baut SMT Schaf vor allem auf den wachstumsstarken chinesischen Markt. „Russland hat sich durch eine ausgeprägte Nachfrage 2011 an die zweite Stelle geschoben", sagt Trautwein.

Positiv wirkt sich dabei auch die Akquisition aus dem Frühjahr 2010 aus. Damals übernahm SMT Scharf den britischen Konzern Dosco Overseas. Damit hat SMT nicht nur die Produktpalette erweitert, sondern rechnet sich auch die Chance aus, bei Dosco-Kunden klassische SMT-Bahnen zu verkaufen - auch wenn das nach Aussage von Trautwein „nicht von heute auf morgen" geht.

SMT Scharf sollte auch im neuen Jahr einer der gefragtesten Nebenwerte in Deutschland sein. Das Geschäft läuft, der Konzern kann mit einer starken Marktstellung glänzen. Zudem zahlt der Konzern trotz der Wachstumsstrategie bereits eine stattliche Dividende - für 2011 sollen es 0,85 Euro sein. Der Aktionär traut der Aktie für das kommende Jahr ein Kursziel von 30,00 Euro zu.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Markus Bußler | 0 Kommentare

SMT Scharf: Ein Jahr der Rekorde, aber …

Der Bergwerkszulieferer SMT Scharf kann auf ein Rekordjahr zurückblicken. Doch 2013 dürfte mit einigen Schwierigkeiten verbunden sein. Die Kunden halten sich mit Bestellungen zurück. Das zeigt sich beim Auftragsbestand. Der liegt zum Jahresende deutlich unter dem Vorjahresniveau. mehr
| Markus Bußler | 0 Kommentare

SMT Scharf: Starke Zahlen, aber …

Der Bergwerksausrüster SMT Scharf hat starke Zahlen für die ersten neun Monate des laufenden Jahres vorgelegt. Der Umsatz explodierte um 48 Prozent auf 80,8 Millionen Euro. Das EBIT kletterte um 47 Prozent auf 12,8 Millionen Euro. Doch es gibt auch einen Wermutstropfen. mehr