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Die Indizes der Woche

Im Chartcheck empfiehlt DER AKTIONÄR Strategien, um von der Entwicklung der Märkte zu profitieren. Dabei ist es egal, ob es mit einem Börsenbarometer eher nach unten geht oder nach oben. Verdienen lässt sich an beiden Szenarien.

Im Chartcheck empfiehlt DER AKTIONÄR Strategien, um von der Entwicklung der Märkte zu profitieren. Dabei ist es egal, ob es mit einem Börsenbarometer eher nach unten geht oder nach oben. Verdienen lässt sich an beiden Szenarien.

Nachzügler

Ganz im Gegensatz zu Nasdaq 100 und S+P 500, die beide ihre April-Hochs bereits überschritten haben, klebt das älteste Börsenbarometer noch immer an dem Widerstand im Bereich um 10.550 Zähler. Sollte der Ausbruch gelingen, versperrt zunächst der Widerstand bei 10.600 Zähler einen weiteren Anstieg. Danach ist der Weg aber frei in Richtung 10.800 Punkte. Umgekehrt erfährt der Dow Jones im Bereich um 10.380 Zähler eine signifikante Unterstützung. Vor diesem Hintergrund sollten sich Anleger entweder prozyklisch nach Überwinden der Marke 10.600 Zähler oder antizyklisch nach Bestätigung der Unterstützung engagieren. Der Stopp sollte 100 Punkte unterhalb des Einstiegsniveaus platziert werden. Um von steigenden Kursen zu profitieren, sollten sich Anleger im Turbozertifikat der Société Générale mit der ISIN DE000SG1CZ34 engagieren. Angesichts der knappen K.o-Barriere (10.024) ist das Papier hochspekulativ.

No Limit

Wer in diesem Jahr dem alten Börsenspruch "Sell in May" gefolgt ist, dürfte sich angesichts der Performance des MDax ärgern. Abgesehen vom saisonalen Muster - Juni und Juli sind beides gute, wenngleich nicht die besten Börsenmonate - spricht auch die Charttechnik für weitere Kursgewinne. Mit dem Sprung über 5.850 Zähler hat der MDax den letzten Widerstand genommen. Mit 5.998 Zähler erreichte der Nebenwerte-Index dann auch ein neues Allzeithoch. Einzig die Dezimalmarke von 6.000 Zählern stellt eine psychologische Hürde dar, die möglicherweise nicht im ersten Anlauf genommen wird. Angesichts der überkauften Situation sollten Anleger auch eine Konsolidierung abwarten. Nach einer Bestätigung der Unterstützung bei 5.850/60 Punkten können sich Anleger im MDax SL Turbo (GS) engagieren (ISIN: DE000GS0D0S2). Der Stopp sollte bei 5.780 Punkten gesetzt werden.

Noch Abwarten

Auf dem ersten Blick ist die Performance des Euro Stoxx im Vergleich zum Dax enttäuschend. Beachtet man allerdings, dass das europäische Marktbarometer ein Preisindex ist und im Mai Dividenden-Hochsaison, relativiert sich das Bild. Nach dem Auslaufen ist in den nächsten Monaten eine ähnlich gute Entwicklung wie im Dax zu erwarten. Allerdings steht die große Bewährungsprobe noch bevor. Zwar wurde mit dem Sprung über dem Widerstand bei rund 3.100 Zählern bereits ein erster Schritt getan, nun gilt es aber auch, den Widerstand bei 3.200 Punkten zu nehmen. Der Euro Stoxx könnte dann bis zum Widerstand bei 3.400 Zählern laufen. Nach dem Sprung über den Widerstand bei 3.200 Punkten können sich Anleger im Euro Stoxx 50 unltd. TZ (CBK) mit der ISIN DE000CB56128 engagieren. Der Stopp sollte dann bei 3.150 Zählern gesetzt werden.

Bergsteiger

Das Schweizer Marktbarometer befindet sich weiter auf dem Weg nach oben. Aktuell notiert der SMI auf dem höchsten Stand seit Juni 2002. Nachdem in den letzten Tagen das Jahreshoch deutlich überschritten werden konnten, gelang auch der Break des Widerstands bei 6.180 Zählern. Aus charttechnischer Sicht besteht weiteres Kurspotenzial bis etwa 6.500 Zähler. Allerdings deuten die Indikatoren bereits Ermüdungserscheinungen an. So wurde das jüngste Hoch nicht durch den RSI bestätigt. Daher sollten Anleger eine Konsolidierung abwarten. Diese könnte den SMI nochmals bis in den Bereich um 6.150/6.140 Punkte zurückfallen lassen. Auf diesem Niveau können (Nach-)Käufe erfolgen. Um an steigenden Kursen zu partizipieren, können Anleger das SMI unltd. TZ (CBK) mit ISIN DE000CB23375 kaufen. Wer bereits in dem Turbo engagiert ist, sollte den Stopp auf 6.120 Punkte nachziehen.

Artikel aus DER AKTIONÄR (24/05).

 

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