- DER AKTIONÄR

Die Indizes der Woche

Im Chartcheck empfiehlt DER AKTIONÄR Strategien, um von der Entwicklung der Märkte zu profitieren. Dabei ist es egal, ob es mit einem Börsenbarometer eher nach unten geht oder nach oben. Verdienen lässt sich an beiden Szenarien.

Im Chartcheck empfiehlt DER AKTIONÄR Strategien, um von der Entwicklung der Märkte zu profitieren. Dabei ist es egal, ob es mit einem Börsenbarometer eher nach unten geht oder nach oben. Verdienen lässt sich an beiden Szenarien.

Neues Jahreshoch

An Fronleichnam gab es einen Grund zum Feiern: Der Dax markierte mit 4.443 Punkten ein neues Jahreshoch. Damit wurde auch unsere Bedingung für den Einstieg auf der Long-Seite erfüllt. Kurzfristig ist nach Markierung des neuen Jahreshochs mit einem weiteren Kursanstieg im Dax zu rechnen, da technisch bedingte Folgekäufe den Index nach oben treiben dürften. Dennoch sollten Anleger nicht mit einem Kursfeuerwerk am deutschen Aktienmarkt rechnen. Saisonal gesehen sind die Sommermonate nicht gerade die renditestärksten im Dax. Zudem stehen die Oszillatoren wie beispielsweise der RSI kurz vor dem Eintritt in ihre Extremzonen, die eine kurzfristige Konsolidierung erwarten lassen. Der Dax markierte zuletzt ein neues Jahreshoch. Damit wurde die Einstiegsbedingung für das Dax unltd. TZ (CBK) mit der ISIN DE000CB50766 erfüllt. Der Stopp sollte bei 4.388 Punkten platziert werden.

Antizyklische Chance?

Direkt nach der Jahreswende setzte der Euro zu einer Korrektur gegenüber dem Dollar an. Nach einer zwischenzeitlichen Erholung im März ging es erneut nach unten. Inzwischen ist die europäische Einheitswährung auf rund 1.25 Dollar gefallen. Zwischen 1,235 und 1,245 Dollar erstreckt sich eine wichtige Unterstützungszone. Gleichzeitig steht der RSI unmittelbar vor dem Eintritt in seine überverkaufte Zone. Damit ist unabhängig vom französischen Referendum mit einer kurzfristigen Erholung in der Euro-Dollar-Notierung zu rechnen. Anleger sollten die empfohlene antizyklische Position aber erst eröffnen, wenn es dem Euro gelingt, die Marke von 1,256 Dollar zu überwinden. Steigt der Euro über 1,256 Dollar, erscheint eine Erholung bis zumindest 1,273 Dollar wahrscheinlich. Anleger können bei Notierungen über 1,256 im Euro-Dollar unltd. TZ mit der ISIN DE000CB555F8 einsteigen.

Freundlicher US-Markt

Nach den Kursverlusten von März bis Mitte April zeigte sich der amerikanische Aktienmarkt in den vergangenen Wochen freundlicher. Der S+P 500 ist wieder an seine Widerstandslinie bei 1.200 Zählern herangelaufen und konnte dabei auch die Höchstmarken von April überwinden. Allerdings erstreckt sich zwischen der psychologisch wichtigen Marke von 1.200 Punkten bis zum Jahreshoch bei knapp 1.230 Zählern eine massive Widerstandszone. Um diesen steinigen Weg zu überwinden, sind voraussichtlich mehrere Anläufe notwendig. Anleger sollten daher die Stopp-Marken für offene Long-Positionen sehr eng mitführen und aufgelaufene Gewinne bei ersten Anzeichen für eine Korrektur mitnehmen. Der Stopp für den S+P 500 Sprinter (VON) mit der ISIN CH0020006851 sollte unmittelbar unter der psychologisch wichtigen Marke von 1.200 Punkten bei 1.189 Zählern platziert werden, um aufgelaufene Gewinne abzusichern.

Überhitzung?

Wer unserer Empfehlung aus Ausgabe 19/05 gefolgt ist und das Turbozertifikat auf den Nasdaq 100 geordert hat, kann sich heute über mehr als 100 Prozent Kursgewinn freuen. Das kurzfristige Kurspotenzial im Nasdaq 100 ist inzwischen jedoch bereits ausgeschöpft. Bei rund 1.550 Punkten verläuft eine bedeutende horizontale Widerstandslinie, die nun für eine Kurskorrektur sorgen könnte. In den nächsten Tagen ist vorerst mit Gewinnmitnahmen zu rechnen. Anleger können die Stopp-Marke auf 1.539 Punkten nachziehen, um Gewinne im Falle einer Kurskorrektur abzusichern und gleichzeitig ihre Chancen auf größere Gewinne bei Fortsetzung des Kursanstieg zu wahren. Mehr als 100 Prozent Kursgewinn wurden bisher mit dem Turbozertifikat Nasdaq 100 Sprinter (VON) mit der ISIN CH0021098840 erzielt. Der Stopp sollte zur Gewinnsicherung auf 1.539 Zähler nachgezogen werden.

Artikel aus DER AKTIONÄR (23/05).

 

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