St. Barbara Ltd.
- DER AKTIONÄR

Die Hausse geht weiter

Mit einem Zuwachs von knapp 30 Prozent hat der Goldpreis seit Jahresanfang eine solide Performance hingelegt. Zwischenzeitlich waren jedoch noch größere Kursauschläge zu verzeichnen. So lag das bisherige Jahreshoch bei 730 Dollar, was zum Jahresanfang einem Plus von rund 50 Prozent entspricht. Getragen wurde der Kursaufschwung von einer steigenden Nachfrage nach Edelmetallen.

Auch im dritten Quartal wurde mehr Gold nachgefragt als angeboten. Für 2007 lässt dies einen weiter steigenden Goldpreis erwarten. Anleger investieren in Goldminenaktien.

Mit einem Zuwachs von knapp 30 Prozent hat der Goldpreis seit Jahresanfang eine solide Performance hingelegt. Zwischenzeitlich waren jedoch noch größere Kursauschläge zu verzeichnen. So lag das bisherige Jahreshoch bei 730 Dollar, was zum Jahresanfang einem Plus von rund 50 Prozent entspricht.

Defizit treibt den Goldpreis an

Getragen wurde der Kursaufschwung von einer steigenden Nachfrage nach Edelmetallen. So veröffentlichte im November das World Gold Council die vorläufigen Daten zur Nachfrage- und Angebotssituation im dritten Quartal 2006. Dieses hätte aus saisonalen Gründen traditionell schwach ausfallen müssen. Doch aufgrund eines starken Kaufinteresses aus der Industrie und von Privatanlegern fiel die Nachfrage mit 889 Tonnen höher aus als in den beiden Vorquartalen. Gleichzeitig sank das Gesamtangebot im Vergleich zum dritten Quartal 2005 um zwölf Prozent. Die Minenproduktion fiel dabei um elf Prozent niedriger aus und der Verkauf der Notenbanken nahm um 31 Prozent ab. Ebenfalls rückläufig war das Angebot an Altgold aus dem Recycling, dieses lag mit neun Prozent unter dem Niveau aus dem dritten Quartal 2005. Alles in allem befindet sich der Goldmarkt in einer Defizitsituation. Das Angebot fällt niedriger aus als die Nachfrage, was für 2007 eine steigende Goldpreisnotierung erwarten lässt.

Agincourt und St. Barbara kaufen

Anleger können deshalb nach wie vor Goldaktien in ihrem Depot halten beziehungsweise an schwächeren Tagen zukaufen. Gute Kaufgelegenheit sieht DER AKTIONÄR derzeit unter anderem bei Agincourt Resources und St. Barbara. Agincourt gab im Juli 2006 den Kauf des auf der indonesischen Insel Sumatra gelegenen Gold- und Silber-Projektes Martabe vom Konkurrenten Newmont Mining bekannt. Das Projekt verfügt über 5,3 Millionen Unzen Gold- und 54,8 Millionen Unzen Silberressourcen. Mit dem Kauf wird Agincourt mittelfristig zum viertgrößten australischen Goldproduzenten aufsteigen. Zudem ist Agincourt am börsennotierten Uranexplorer Nova Energy beteiligt. Allein dieses Engagement ist derzeit mehr als 40 Millionen Euro wert. Das australische Minenunternehmen St. Barbara, das nach dem Einstieg des Private-Equity-Funds Resource Capital, der von ehemaligen Mitarbeitern der Privatbank Rothschild verwaltet wird, radikal umgebaut wurde, übernahm 2005 die Gruben der zuvor in Konkurs gegangenen Sons of Gwalia. Das Unternehmen peilt für 2010 eine Jahresproduktion von knapp 500.000 Unzen Gold an. Das Researchhaus Southern Cross Equities gibt in einer Studie für die Aktien ein 12-Monats-Kursziel von umgerechnet 0,57 Euro aus.

In Gold investieren

Für 2007 rechnet DER AKTIONÄR mit einem sukzessiv steigenden Goldpreis. Damit bleiben Goldminenaktien ein „Muss“ für den Anleger. Derzeit bietet sich ein Einstieg bei Agincourt Resources und St. Barbara an.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 51/2006.

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