Drillisch
- Werner Sperber - Redakteur

Die Esprit Holding und die Commerzbank im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau II

Platow Emerging Markets atmet tief durch, nimmt sich Zeit und steigt bei Esprit Holdings ein. Börse Online nähert sich der Commerzbank mit einem Derivat. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise sinnwahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern. Kollege H. G. hat auf folgendes hingewiesen: Die Bezeichnung "endlos laufender Call-Optionsschein" ist so nicht korrekt beziehungsweise irreführend, denn Optionsscheine (im strengen Sinne) haben immer eine Laufzeit. Korrekt müsste es "Turbo-Call-Optionsschein" etc. heißen. Im Sinne der leichteren Lesbarkeit behalten wir jedoch die Formulierung "endlos laufender Call-Optionsschein" bei.): Die Experten von Platow Emerging Markets erinnern zwar an den seit mehreren Quartalen bestehenden Umsatzrückgang der Esprit Holdings. Sie verweisen allerdings auch darauf, dass Frauen in Deutschland Esprit zu den beliebtesten Modemarken zählen. Mit einem Umsatzanteil von etwa 40 Prozent ist Deutschland für den Mode- und Lifestyle-Konzern der wichtigste Markt (Anmerkung der Redaktion: Lifestyle bedeutet eigentlich Lebensart oder Lebensstil beziehungsweise die Art der Lebensführung. Lifestyle für Dummdeutsche bedeutet demnach anscheinend, wenn ein Konzern wie Esprit Holding nicht nur Kleidung, einschließlich Schuhe und Schmuck, verkauft, sondern auch Einrichtungsgegenstände und Möbel. Entsprechend hätte jeder der Möbel hat auch Lebensstil oder dummdeutsch Lifestyle.). Jose Gutierrez ist seit fast einem Jahr Vorstandsvorsitzender der Esprit Holding. Er senkte vor kurzem das Ertragsziel für das Ende Juni ablaufende Geschäftsjahr 2012/13 und erwartet einen Verlust. Die Schließung unrentabler Läden lässt die Erlöse derzeit stärker sinken als befürchtet. Zudem gibt es weitere Belastungen für das Ergebnis: Abschreibungen auf das schleppende Geschäft in China sowie Preisnachlässe im Zusammenhang mit den Schließungen von Filialen und dem schwachen Geschäft mit dem Großhandel, das mehr als die Hälfte des Konzernumsatzes ausmacht. Das Ziel des Vorgängers Ronald van der Vis, ab dem Jahr 2015 rund 129 Millionen Hongkong-Dollar (12,6 Millionen Euro) pro anno zu sparen, hat Gutierrez aufgegeben. Er möchte jedoch ebenfalls sparen. Zudem erwartet Gutierrez zumindest ab der zweiten Jahreshälfte 2014 mit einer Erholung. Zwar ist der wichtige europäische Markt weiter schwach, doch die schlechten Nachrichten dürften nun im Aktienkurs verarbeitet sein. Das Aufwärtspotenzial überwiegt die Risiken. Geduldige Anleger sollten die Aktie deshalb bis zu Notierungen von 1,15 Euro kaufen und den Stoppkurs bei 0,85 Euro setzen.

Änderung im Musterdepot von Platow Emerging Markets:

Die Verantwortlichen für das Musterportfolio möchten 5.000 Anteile der Lenovo Group einbuchen und bei 0,56 Euro absichern.

Börse Online: Die Ruhe nutzen, die hoffentlich kommt   

Der Vorstand der Commerzbank hat das Grundkapital der Bank herabgesetzt, um selbiges überhaupt erhöhen, also Unmengen neuer Aktien an Anleger verkaufen zu können. Charttechnisch sackte der Aktienkurs daraufhin auf ein Allzeittief ab. Eine mögliche Gegenreaktion könnte die Notierung auf zehn Euro steigen lassen. Die Experten von Börse Online hoffen auf Ruhe für den Aktienkurs. Vielleicht könnte es im Verlauf des Jahres sogar gelingen, mit verbesserten Erträgen einen Teil des verspielten Kredits bei den Anlegern zurückzugewinnen. Anleger sollten deshalb das am 26. März 2014 fällige Bonus-Zertifikat (WKN DX7 NZ4) der Deutschen Bank auf die Commerzbank kaufen. Die Deutsche Bank zahlt mindestens 8,80 zurück, wenn die Notierung der Commerzbank stets höher als sechs Euro bleibt. Der Stop-Loss sollte bei sieben Euro gesetzt werden.

Änderungen in den Musterdepots von Börse Online:

Die Verantwortlichen für das Basis-Musterportfolio haben ihre 1.400 Anteile der Merkur Bank mit Gewinn ausgebucht und dafür 120 Aktien von Sanofi zu 79,47 Euro eingebucht und bei 64 Euro abgesichert.

Die Verantwortlichen für das Nebenwerte-Musterdepot haben ihre 3.000 Titel von Curasan mit einem Verlust von 14 Prozent zu 2,54 Euro ausgebucht und dafür 2.500 Papiere von Francotyp-Postalia zu 3,40 Euro eingebucht und den Stoppkurs bei 2,59 Euro gesetzt. Nun möchten sie noch 1.300 Anteile von Lotto24 zu höchstens 5,50 Euro aufnehmen.

Die Verantwortlichen für das Zertifikate-Musterportfolio haben ihre 1.250 Zertifikate (WKN EB5 576) auf einen Aktienkorb von Unternehmen aus Kroatien mit einem Verlust ausgebucht. Zudem finden sich die 600 Stay-High-Optionsscheine (WKN SG3 1FQ) auf Vodafone nicht mehr in der Aufstellung. Nun möchten die Verantwortlichen ihre erst vergangene Woche eingebuchten 2.000 Call-Optionsscheine (WKN LS5 KTH) auf Rhön Klinikum mit Gewinn zu mindestens 3,75 Euro wieder ausbuchen. Zudem möchten sie 1.000 Diskont-Zertifikate (WKN DX4 0KE) auf die Drillisch AG zu höchstens 11,50 Euro aufnehmen.


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