CRISPR Therapeutics
- Michel Doepke - Redakteur

Die DNA-Revolution: Durchbruch der Gen-Schere CRISPR im Jahr 2019?

Zwischen Designer-Babys und der Hoffnung, teils unheilbare Krankheiten zu therapieren: An der Gen-Schere CRISPR scheiden sich die Geister. Fakt ist: Die Börse spielte im vergangenen Börsenjahr bereits die CRISPR-Karte. Die Pure-Player Editas Medicine und Intellia Therapeutics legten binnen weniger Monate eine starke Rallye auf das Parkett, CRISPR Therapeutics konnte sich sogar mehr als verdreifachen. Doch im zweiten Halbjahr 2018 ging den Hot-Stocks die Puste aus. 2019 könnte sich das allerdings ändern. Denn es stehen wichtige klinische Gehversuche auf der Agenda.

Vertex stockt bei CRISPR auf

Wer sich nicht vor der CRISPR-Technologie scheut, ist Vertex. AKTIONÄR-Leser wissen, dass die Biotech-Dauer-Empfehlung der unangefochtene Marktführer für Mukoviszidose-Medikamente ist und mit CRISPR Therapeutics an der Universität in Regensburg an dem DNA-Werkzeug intensiv forscht. Offenbar ist Vertex vom Know-how des Partners überzeugt. Ende Dezember wurde bekannt, dass Vertex die Beteiligung auf über zehn Prozent ausgebaut hat. Im laufenden Jahr ist bei CRISPR Therapeutics mit einigen News zu rechnen. Charttechnisch drängt sich jedoch vorerst kein Einstieg auf.

Editas Medicine macht Fortschritte

Im ersten Halbjahr will auch Editas Medicine klinische Versuche mit der Gen-Schere CRISPR starten. Gemeinsam mit dem Partner Allergan steht eine Phase-1/2-Studie auf der Agenda, bei der die Therapie der Leberschen Kongenitalen Amaurose geprüft werden soll. Dabei handelt es sich um eine vererbbare Augenerkrankung, die langfristig zur Erblindung führen kann. Auch hier sollten vorerst klare charttechnische Kaufsignale abgewartet werden.

CRISPR und Co in einem Produkt

Für Anleger, die in diesem Bereich nicht nur auf ein Pferd setzen möchten und langfristig an der Gen-Schere-Story partizipieren wollen, hat DER AKTIONÄR einen Index ins Leben gerufen: den AKTIONÄR DNA Revolution Index. Mit den Zertifikaten können Anleger von der Entwicklung von zehn heißen Playern (Abeona, Bluebird Bio, Cellectis, CRISPR Therapeutics, Editas Medicine, Intellia, Loxo Oncology, Nightstar, Sangamo, Sarepta) aus dem Bereich profitieren. Der finale Durchbruch der Technologie wird wohl noch nicht dieses Jahr erfolgen. Doch ab 2020 könnte sich das ändern.

Hinweis auf potenzielle Interessenskonflikte:
flatex ist eine Marke der FinTech Group Bank AG, die eine 100-%-Tochter der FinTech Group AG ist. Der He­rausgeber hält unmittelbar über eine Beteiligung Anteile an der FinTech Group AG. Die FinTech Group Bank AG erhält für ihre Leistungen Gebühren von Morgan Stanley & Co. International plc.

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