RWE
- Norbert Sesselmann - Redakteur

Die Dividenden-Könige: K+S, BASF und RWE

Die nächsten Dividendenzahlungen der deutschen Konzerne werden alle Rekorde übertreffen. Die DZ Bank rät in „Dividendenaristokraten“ einzusteigen. Hierbei handelt es sich um Unternehmen, die über Jahre hinweg verlässlich ihre Dividende zahlen oder sogar stetig erhöhen.

Mit Blick auf die anstehende Dividendensaison empfiehlt die DZ Bank defensiv und mittel- bis langfristig orientierten Anlegern auf "Dividenden-Aristokraten" zu setzen. Darunter verstehen die Analysten Michael Bissinger und Christian Kahler Unternehmen, die kontinuierlich Dividenden gezahlt und diese angehoben oder stabil gehalten haben.

Rekordsumme

Mit 34,4 Milliarden Euro würden die HDAX-Unternehmen 2013 eine Rekordsumme ausschütten, fuhren die Experten fort. Aufgrund der stark gesunkenen Renditen von Staats- und Unternehmensanleihen erschienen die aktuellen Dividendenrenditen sehr attraktiv: Der DAX biete derzeit im Schnitt rund 3,2 Prozent. Ausschließlich die Dividendenrendite als Kriterium für ein Investment sei aber nicht zielführend. Vielmehr müssten weitere Fundamentaldaten und Bewertungskennzahlen berücksichtigt werden.

Auch die Eigenkapitalquote ist wichtig

Vor diesem Hintergrund suchten die beiden Analysten nach Unternehmen, welche die Dividenden in den vergangenen zehn Jahren sowohl regelmäßig gezahlt als auch angehoben beziehungsweise stabil gehalten haben. Zudem hätten sie Kennziffern wie die Eigenkapitalquote und einen Bewertungsmultiplikator auf Basis des operativen Gewinns berücksichtigt.

Das sind die „Dividenden-Aristokraten"

Auf dieser Basis zählen Bissinger und Kahler RWE , Axel Springer , Deutsche Börse , Cewe Color Holding, Deutsche Post , Rheinmetall , K+S , Bilfinger , BASF zu den deutschen "Dividenden-Aristokraten".

mit Material von dpa-AFX

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Powered by DAF

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

RWE: UBS kappt das Kursziel

Die Experten der UBS haben die Papiere von RWE noch einmal näher unter die Lupe genommen. Das Ergebnis der jüngsten Studie aus dem Hause der Schweizer Großbank dürfte den Anteilseignern des Essener Energieversorgers überhaupt nicht schmecken. Denn das Kursziel wurde von 22,50 auf 19 Euro verringert. mehr
| Marion Schlegel | 0 Kommentare

RWE verliert erneut – die Aktie im Analysten-Check

Die bevorstehende Umstrukturierung von RWE hat die Aktie der Essener nur kurzzeitig beflügelt. Zuletzt hat das Papier wieder deutlich verloren und ein neues Mehrjahrestief erreicht. Am Dienstag ging die RWE-Aktie mit einem Minus von 1,2 Prozent auf 19,00 Euro aus dem Handel. Zuletzt haben sich auch … mehr