Lufthansa
- Werner Sperber - Redakteur

Die Deutsche Lufthansa und Aixtron im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau I

TradeCentre möchte mit der Deutschen Lufthansa abheben. Börse Online hofft auf den Boden im Chartbild von Aixtron. Zudem gibt es Änderungen in einem Musterdepot.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise Sinn wahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern.): Die Experten von TradeCentre erklären: Wenn das Geld knapp ist, sparen auch Unternehmen zuerst an de Reisekosten. Deshalb ist die Reisebranche so stark anfällig für schlechte Wirtschaftsnachrichten. Die Deutschen Lufthansa zieht deswegen ihr Sparprogramm in dem derzeit widrigen Umfeld durch. Wenn sich die konjunkturelle Lage in Europa wieder erholt, dürfte der Aktienkurs abheben. Die Analysten von Morgan Stanley schätzen, dass der Konzern im Jahr 2014 wieder den Gewinn je Aktie aus dem Jahr 2010 von 2,41 Euro erwirtschaftet. Das entspräche einem KGV von nur 4,4. Die marktführende Fluggesellschaft in Europa wird ihre alten Gewinnspannen wieder erreichen, wenn die Preise angehoben werden können, nachdem die schwarz-gelbe Bundesregierung im vergangenen Jahr die Luftverkehrs-Abgabe eingeführt hat und wenn sich die europäische Wirtschaft ab dem nächsten und übernächsten Jahr erholt. Das Kursziel für das Jahr 2014 beträgt damit etwa 22 Euro, also das Niveau aus dem Jahr 2010.

Börse Online: Leuchtdioden am Ende des Tunnels 

Paul Hyland, Vorstandsvorsitzender von Aixtron, hat jüngst für dieses Jahr hohe Verluste angekündigt. Daraufhin gab der Aktienkurs erst deutlich ab, um doch ins Plus zu drehen. Wenn so etwas passiert, könnte der Boden im Chart nahe sein, vermuten die Experten von Börse Online, zumal es auch fundamental Grund zur Hoffnung gibt. Hyland erwartet für das nächste Jahr eine höhere Nachfrage nach Leuchtdioden, für deren Herstellung Aixtron die passenden Maschinen fertigt. Deshalb geht der Konzernchef von einer Rückkehr in die Gewinnzone aus. Nach einem Gewinn von 0,78 Euro je Aktie im vergangenen Jahr schätzen die Experten den Verlust in diesem Jahr auf 1,30 Euro und den Gewinn im nächsten Jahr auf 0,40 Euro. Das KGV für das Jahr 2013 beträgt demnach mehr als 24. Risikobereite Anleger sollten deshalb mit einem Kursziel von 13,50 Euro und einem Stoppkurs 8,30 Euro einsteigen.

Änderungen in einem Musterdepot von Börse Online:

Daniel Saurenz, hat sein Zertifikate-Musterportfolio "leicht modifiziert". Er hat seine 1.100 Inline-Optionsscheine (WKN SG2 SSQ) auf den DAX wohl mit Verlust ausgebucht. Zudem hat er 1.000 seiner zuvor 2.250 Inline-Optionsscheine (WKN SG3 HM1) auf den DAX und 95 seiner zuvor 495 Zertifikate (WKN DB3 XAG) auf Silber wohl jeweils mit Minus und 350 seiner zuvor 850 Inline-Optionsscheine (WKN SG2 17L) auf Gold wohl mit einem Gewinn ausgebucht. Dafür hat Saurenz 760 Inline-Optionsscheine (WKN SG3 HM6) auf den DAX zu 6,03 Euro eingebucht, 670 Inline-Optionsscheine (WKN SG3 HJL) auf den Eurostoxx 50 zu 4,81 Euro, weitere 32 Outperformance-Zertifikate (WKN DE0 4AW) auf den DAX zu 74,04 Euro (der durchschnittliche Einstandskurs für die nun insgesamt 292 Papiere sank damit auf 74,15 Euro) und weitere 240 Outperformance-Zertifikate (WKN DB5 HVA) auf den Eurostoxx 50 zu 24,98 Euro (der durchschnittliche Einstandskurs für die nun insgesamt 840 Papiere stieg damit auf 24,34 Euro).

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