Bertrandt
- Werner Sperber - Redakteur

Die Bertrandt AG und EADS im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau I

Die Prior Börse sieht den Aktienkurs der Bertrandt AG weiter auf der Überholspur fahren. Der Effecten-Spiegel ist von EADS angetan und stellt zwei entsprechende Derivate vor. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise Sinn wahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern.): Die Experten der Prior Börse erklären: Die Kursrallye der Bertrand AG geht weiter. Die Geschäfte des Ingenieur-Dienstleistungsunternehmens laufen phänomenal. Nach dem Rekord-Fiskaljahr 2010/11 erwirtschaftete der Konzern auch im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2011/12 Rekordergebnisse. Der Umsatz stieg um 23 Prozent auf 709 Millionen und der Gewinn um ebenfalls 23 Prozent auf beinahe 52 Millionen Euro. Das Unternehmen erzielt 90 Prozent der Erlöse mit Entwicklungsarbeiten für deutsche Premium-Autokonzerne wie Daimler, Audi, BMW oder Porsche. In dieser Branche herrscht ein enormer Innovationsdruck und auch die Anzahl der verschiedenen Modelle nimmt zu. Weil der Boom in der automobilen Oberklasse anzuhalten scheint, sollte die Bertrandt AG den Gewinn im laufenden Wirtschaftsjahr um 20 Prozent auf 6,20 Euro je Aktie steigern. Das entspräche einem moderaten KGV von 13. Trotz aller zyklischen Schwankungen, die für die Autoindustrie so typisch sind, haben vor allem langfristig orientierte Anleger mit der Aktie große Erfolge. Seit dem Börsengang im Oktober 1996 hat sich der Kurs verzwölffacht.

Änderungen in einem Musterdepot der Prior Börse:

Die Verantwortlichen für das Trading-Musterportfolio haben 1.000 ihrer bislang 3.000 Anteile der Patrizia Immobilien AG mit einem Gewinn von neun Prozent zu 6,13 Euro ausgebucht. Dafür haben sie 1.000 Aktien von Praktiker zu 1,52 Euro eingebucht. Nun möchten sie noch weitere 9.000 Titel von Praktiker aufnehmen.


Der Effecten-Spiegel: Rekord-Auslieferungen der Tochterfirma    

Airbus, die Tochterfirma der European Aeronautic Defence and Space Company EADS N.V., hat Anfang Dezember einen Rekord für die Zahl der ausgelieferten Flugzeuge angekündigt. Airbus-Geschäftsführer sagte: "Uns fehlen noch 19 Flugzeuge, und die schaffen wir locker." Damit wäre das Vorjahresergebnis von 534 Maschinen übertroffen. Die Experten des Effecten-Spiegels verweisen zudem auf die weiterhin gute Auftragslage. Jüngst unterschrieb Singapore Airlines einen im Oktober angekündigten Auftrag für 25 Langstreckenflugzeuge. Laut Preisliste beträgt das Auftragsvolumen 7,5 Milliarden Dollar. Citilink aus Indonesien bestellte für offiziell 2,4 Milliarden Dollar 25 Mittelstreckenmaschinen. Hawaiian Airlines erwägt 25 Flugzeuge des Typs A320 neo oder das indische Militär-Tankflugzeuge zu kaufen. Der Airbus-Mutterkonzern EADS legt am 27. Februar die Zahlen für das Jahr 2012 vor. Wenn sich dabei die starke Entwicklung der ersten neun Monate fortsetzt, dürfte der Aktienkurs weiter anziehen. Die Analysten der UBS rieten jüngst zum Kauf der Aktie und erhöhten ihr Kursziel von 37 auf 46 Euro. Risikobereite Anleger sollten deshalb den am 18. Juni 2014 fälligen Call-Optionsschein (WKN DX3 7RH) der Deutschen Bank auf die European Aeronautic Defence and Space Company EADS N.V. kaufen. Das Kurspotenzial reicht bis 0,65 Euro. Der Schein ist mit einem Basispreis von 32 Euro und einem Hebel von derzeit 7,6 ausgestattet. Wer es noch riskanter mag, sollte den am 20. Dezember 2013 zur Tilgung anstehenden Call-Optionsschein (WKN BP3 0AG) der BNP Paribas Emissions- und Handelsgesellschaft mbH auf EADS kaufen. Bei diesem Schein riecht das Kurspotenzial bis 3,20 Euro. Die Basis beträgt 35 Euro und der Hebel momentan 15,5.

Änderung im Musterdepot des Effecten-Spiegels:

Die Verantwortlichen für das Musterportfolio haben 500 Call-Optionsscheine (WKN BP6 G1N) auf den EuroStoxx 50 zu 1,55 Euro eingebucht.

Änderungen im Musterdepot von Aktien-Strategie:

Die Verantwortlichen für das Musterportfolio möchten ihre 300 Anteile der Schaltbau Holding wohl mit Gewinn ausbuchen. Zudem sind die 2.000 Aktien der China Specialty Glass AG mit Verlust ausgestoppt worden.

| Markus Horntrich | 0 Kommentare

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