Dialog Semi
- Markus Horntrich - Chefredakteur

Dialog Semiconductor: Neues iPhone sorgt für China-Kick

Apple-Kenner erwarten in den nächsten Wochen eine neue iPhone-Version. Mit einem billigeren Ableger des iPhone 4 soll der Wachstumsmarkt China aufgerollt werden und Wettbewerber im unteren Preissegment angegriffen werden. Ein neuer Wachstumskick für Dialog Semiconductor.

Insider erwarten, dass Apple in den nächsten Wochen eine neue Version des iPhone 4 auf den Markt bringt. Dabei soll es sich um eine billigere Version handeln, mit der die US-Kultfirma Kunden in China ködern und Wettbewerber im unteren Preissegment wie Nokia angreifen will. Da man davon ausgehen kann, dass auch das Billig-iPhone mit der Powermanagement-Lösung von Dialog Semiconductor ausgestattet ist, dürfte ein solcher Schritt auch den TecDAX-Wert weiter beflügeln.

Weltgrößter Mobilfunkmarkt im Visier

China ist der weltweit größte Mobilfunkmarkt. iSuppli rechnet damit dass 2011 54 Millionen Smartphones nach China exportiert werden, was einem Zuwachs von 50 Prozent entsprechen würde. Bis 2015 soll das Exportvolumen nach China auf 112 Millionen Geräte steigen. Aktuell liegt der Marktanteil von Apple laut Hauck&Aufhäuser Research in China bei 13 Prozent, während er weltweit bei 19 Prozent liegt. Gleichzeitig ist davon auszugehen, dass das Smartphone-Segment insgesamt weiter zulegen wird. Unter dem Strich sind das ausgesprochen vielversprechende Perspektiven für Dialog.

China-Umsatz könnte sich verfünffachen

Das Wachstum in China könnte sich zudem blitzartig beschleunigen. Es kursieren immer wieder Gerüchte, dass Apple mit China Mobile und China Telecom über eine Kooperation verhandelt. Bisher besteht lediglich eine Kooperation mit China Unicom. Letztere hat rund 180 Millionen Kunden, während China Mobile als Nummer 1 auf 600 Millionen Kunden kommt. Die Umsätze in China könnten sich vor diesem Hintergrund von zehn Millionen Dollar im Jahr 2010 locker verfünffachen.

Relative Stärke überzeugt

Die Wachstumsperspektiven für Dialog sind so gut, dass man davon ausgehen kann, dass die Firma sich auch in einem abgekühlten Konjunkturumfeld gut behaupten und wachsen kann. Das erklärt auch die relative Stärke der Aktie, die  mit dem gestrigen Bruch des Widerstands bei 13,60 Euro ein weiteres bullishes Signal geliefert hat. Nun rückt der Abwärtstrend bei knapp 14 Euro in den Blickpunkt. Bei einem Ausbruch dürfte die 16-Euro-Marke angepeilt werden. Die Tradingempfehlung läuft noch und sollte mit einem auf 13 Euro nachgezogenen Stopp weiter gehalten werden.

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| Stefan Limmer | 0 Kommentare

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