Deutsche Telekom
von Michael Schröder - Redakteur

Deutsche Telekom: Das nächste Verkaufssignal ist da

Diskussionen über die geplante Fusion zwischen T-Mobile USA und MetroPCS haben der Aktie der Deutschen Telekom in den letzten Tagen deutlich zugesetzt. Der Aufwärtstrend wurde nach unten durchbrochen und nun fehlt es an Katalysatoren für eine Trendwende. Zudem gibt es ein neues charttechnisches Verkaufssignal.

Deutsche Telekom hat kurz vor Weihnachten die Finanzplanung für die Jahre 2013 bis 2015 beschlossen. Wie erwartet, müssen Aktionäre des Bonner Konzerns in den nächsten Jahren Abstriche bei der Dividende hinnehmen. Die Bonner senken die Dividende für die beiden kommenden Jahre von 0,70 Euro auf 0,50 Euro je Aktie. Die Telekom begründet diesen Schritt mit Investitionen in die Breitband-Infrastruktur insbesondere in Deutschland und den USA. Die Investitionen sollen sich ab 2014 positiv auf Umsatz und bereinigtem EBITDA auswirken. Für 2012 sollen aber noch einmal 0,70 Euro je Aktie ausgeschüttet werden. Damit bleibt der Rosa-Riese zwar weiter ein Dividenden-Riese - für 2012 liegt die Rendite damit aktuell bei 8,6 Prozent und würde durch die Senkung für 2013 auf 6,1 Prozent fallen.

DER AKTIONÄR hat zuletzt aber bereits auf die Gefahr weiterer Verluste bei der T-Aktie hingewiesen. Medienberichten zufolge wollen einflussreiche Aktionäre die geplante Fusion zwischen T-Mobile USA und MetroPCS verhindern. Charttechnisch hat sich die Lage für die T-Aktie ebenfalls eingetrübt. Der Aufwärtstrend wurde nach unten durchbrochen. Gestern schloss die Aktie unter der wichtigen horizontalen Unterstützung bei 8,16 Euro und ging bei 8,10 Euro aus dem Handel.

Damit deutet derzeit einiges darauf hin, dass die DAX-Aktie nun Kurs auf das 2012er-Tief bei 7,69 Euro nehmen wird. Kommt es wider Erwarten zu einer Trendwende, wäre eine Erholung in Richtung 8,75 Euro möglich. Der bleibt daher vorerst bei 7,60 Euro.

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