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- Markus Bußler - Redakteur

Deutsche Post: Zalando, Amazon und Ebay – Vorstand sieht keine Abhängigkeit

Wie unterschiedlich Zahlen doch ausgelegt werden können: Vorbörslich deutete noch vieles auf einen hohen Verlust hin. Doch im Tagesverlauf entwickelte sich die Aktie der Deutschen Post sogar zum Tagesgewinner. In einem Interview mit dem Deutschen Anlegerfernsehen (DAF) spricht Finanzvorstand Lawrence Rosen jetzt über die Geschäftsentwicklung.

Im dritten Quartal hat das Unternehmen vor allem unter dem starken Euro gelitten. „Unser organisches Wachstum lag bei 3,4 Prozent“, sagt Rosen im Interview mit dem DAF. Das sei ein durchaus akzeptables Wachstum. Und das stärkste Quartal steht erst noch bevor: das vierte Quartal. „Das vierte Quartal ist sowieso das stärkste Quartal für uns durch das E-Commerce und das Anleihen-Geschäft“, sagt Rosen. 

Eine Abhängigkeit von Amazon, Zalando und Co sieht Rosen im Paketgeschäft nicht. „Wir haben eine diversifizierte Kundenbasis“, sagt der Vorstand. Dies gelte sowohl für inländische als auch für ausländische Kunden. Auch zur Dividende äußert sich Rosen. „Wir haben ein Ziel, dass wir 40 bis 60 Prozent unseres Nettoeinkommens auszahlen. Diese Politik werden wir beibehalten. Das würde heißen, wenn wir mehr Nettoeinkommen in der Zukunft haben, könnte man möglicherweise mehr Dividende erwarten.“ Das gesamte Interview mit Lawrence Rosen können Sie gleich hier abrufen.

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