Deutsche Post
- Werner Sperber - Redakteur

Deutsche Post: Überzeugend genug für eine Hebelspekulation; Börsenwelt Presseschau I

Die Experten von Trading Kompakt erklären, die Krise im Osten der Ukraine spiele keine Rolle, die Ausrufung einer unabhängigen Republik in Donezk ebensowenig. Die Angst vor einer Zuspitzung der Krise in der Ukraine kam erst jüngst wieder auf, doch das sei noch keine Krise. Da es keine anderen gewinnträchtigen Möglichkeiten gibt, die Unmengen an Geld anzulegen, interessieren sich die Marktteilnehmer für andere Themen, wie etwa die Politik der Europäischen Zentralbank (EZB). Da die offizielle Teuerungsrate in der Euro-Zone zuletzt nur mit 0,5 Prozent angegeben worden ist, könnte die EZB mittelfristig noch lockerer mit dem Geld der Menschen in Europa umgehen. EZB-Präsident Mario Draghi möchte "unkonventionelle Maßnahmen umsetzen", falls die Inflationsrate zu lange sehr niedrig bleibt. Für die Börsen sind zudem die Erholung der Wirtschaftslage in Europa sowie die günstigen Bewertungen einiger Aktien aus dem DAX und dem EuroStoxx 50 positiv.

Die Experten von Trading Kompakt raten risikobereiten Anlegern deshalb zum Kauf des endlos laufenden Call-Optionsscheines (WKN DZP 1HF) der DZ Bank auf die Deutsche Post AG. Der Schein ist mit einem Basispreis und einer Totalverlustschwelle bei 22,43 Euro sowie einem Hebel von derzeit 5,6 ausgestattet. Der Logistik-Konzern profitiert von dem anhaltend guten Geschäft mit dem Transport von im Internet bestellten Waren sowie von der geplanten Ausweitung der Aktivitäten in Schwellenländern. Die Gewinnaussichten sind entsprechend gut. Vorstandsvorsitzender Dr. Frank Appel rechnet mit einer Steigerung des operativen Ergebnisses von 2,86 Milliarden Euro im vergangenen Jahr, um acht Prozent pro anno, also um etwa 80 Prozent bis zum Jahr 2020, auf dann etwa fünf Milliarden Euro.

Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Der vorhergehende Text ist von der genannten Publikation übernommen sowie üblicherweise sinnwahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern. Kollege H. G. hat auf folgendes hingewiesen: Die Bezeichnung "endlos laufender Call-Optionsschein" ist nicht korrekt beziehungsweise irreführend, denn Optionsscheine (im strengen Sinne) haben immer eine Laufzeit. Korrekt müsste es "Turbo-Call-Optionsschein" etc. heißen. Im Sinne der leichteren Lesbarkeit behalten wir jedoch die Formulierung "endlos laufender Call-Optionsschein" bei.)


295% mit E.on-Inliner/ 350% mit Vestas Wind/ 395% mit Pacira Pharma
DIE HANDELSCHANCEN der Woche auf den Punkt gebracht
Zögern Sie nicht und bestellen auch Sie jetzt den Börsenwelt Börsenbrief.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thomas Bergmann | 0 Kommentare

Faktor-Trade des Tages: Deutsche Post

Bei DER AKTIONÄR TV präsentiert die Redaktion des AKTIONÄR börsentäglich den "Trading-Tipp des Tages". Es handelt sich dabei um Faktor-Zertifikate auf Aktien, die kurz- bis mittelfristig vor einer starken Bewegung stehen – egal, ob nach oben oder nach unten. Heute ist dies Deutsche Post. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Deutsche Post: Reicht das für die Wende?

Die Deutsche Post hat die Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt. Während Umsatz und Nettogewinn leicht die Prognosen übertrafen, lag das EBIT des Logistikriesen 1,9 Prozent unter den durchschnittlichen Analystenprognosen. Zudem wurde das EBIT-Ziel für das Gesamtjahr und für 2020 bestätigt. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Deutsche Post: Jetzt wird es spannend

Die Aktie der Deutschen Post arbeitet weiter an der Bodenbildung. Gelingt nun der Sprung über das Zwischenhoch bei 28,51 Euro, würde sich das Chartbild des DAX-Titels erstmals seit Beginn des Kursrutsches Anfang Mai wieder merklich aufhellen. Indes stellt der Konzern die Weichen für weiteres … mehr