Deutsche Post
- Thorsten Küfner - Redakteur

Deutsche Post: Ritterschlag durch Goldman Sachs und Norwegischen Staatsfonds

Im Zuge der Enttäuschung der Marktteilnehmer über die EZB-Entscheidung geht es im heutigen Handel auch mit dem Papier der Deutschen Post bergab. Geht es nach den Experten von Goldman Sachs bietet das aktuelle Kursniveau Anlegern nun jedoch eine sehr gute Einstiegsgelegenheit bei der Aktie des Logistikriesen.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für die Aktien der Deutschen Post von 32 auf 36 Euro angehoben und sie auf der "Conviction Buy List" belassen. Die Experten um Matija Gergolet erklärten, Rekordgewinne dürften zu einer anhaltenden Neubewertung des Logistikkonzerns führen.

Fünf Euro rauf
Das Analysehaus RBC Capital hat das Kursziel für Deutsche Post von 26 auf 31 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Sector Perform" belassen. Der Logistikkonzern überzeuge mit einer guten Dividendenrendite von mehr als 3 Prozent und einem durchschnittlichen Gewinnwachstum je Aktie von 7 Prozent jährlich, schrieb Analyst Damian Brewer. Das erhöhte Kursziel spiegele unter anderem die besseren Perspektiven im Expressgeschäft wider.

Norwegischer Staatsfonds stockt auf

Auch DER AKTIONÄR bleibt bei seiner Kaufempfehlung für die Aktie der Deutschen Post. Das Chartbild beim „Chart der Woche“ der Ausgabe 34/2016 bleibt bullish. Zudem passen auch die fundamentalen Aussichten. Nicht ohne Grund hat jüngst auch der Norwegische Staatsfonds seien Position am DAX-Konzern wieder auf 3,0 Prozent aufgestockt. Der Stopp sollte bei 23,0 Euro belassen werden.

(Mit Material von dpa-AFX)

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