Deutsche Post
- Werner Sperber - Redakteur

Deutsche Post: Hurra, eine Enttäuschung; Börsenwelt Presseschau IV

Die Experten von Börse Online erinnern an die in der vergangenen Zeit sehr guten Quartalszahlen der Deutschen Post, die zum ersten Quartal des laufenden Jahres allerdings schwächer ausgefallen sind. Der Umsatz stieg aufgrund negativer Währungseffekte im Jahresvergleich nur um 1,2 Prozent und das Betriebsergebnis um 2,3 Prozent. Da das Finanzergebnis jedoch sank, verringerte sich auch der Gewinn leicht. Damit blieben die Zahlen hinter den Schätzungen der Analysten zurück, was zu einem Kursrücksetzer führte. Für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Deutschen Post wird in den nächsten Monaten die wirtschaftliche Entwicklung in den für die Deutsche Post wichtigen Ländern wichtig. Wachstum wird allgemein vor allem durch das Transportgeschäft mit per Paket verschickten, über das Internet bestellten Waren erwartet. Da die Gewinne der Deutschen Post und auch die Dividende jedoch tendenziell zulegen, sollten Anleger die mit einem hohen KGV von 14 für das nächste Jahr bewertete Aktie kaufen. Das Kursziel beträgt 32 Euro und der Stoppkurs sollte bei 23,50 Euro gesetzt werden.

Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Der vorhergehende Text ist von der genannten Publikation übernommen sowie üblicherweise sinnwahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern. Kollege H. G. hat auf folgendes hingewiesen: Die Bezeichnung "endlos laufender Call-Optionsschein" ist nicht korrekt beziehungsweise irreführend, denn Optionsscheine (im strengen Sinne) haben immer eine Laufzeit. Korrekt müsste es "Turbo-Call-Optionsschein" etc. heißen. Im Sinne der leichteren Lesbarkeit behalten wir jedoch die Formulierung "endlos laufender Call-Optionsschein" bei.)


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