Deutsche Post
- Werner Sperber - Redakteur

Deutsche Post: Ein Schnäppchen

Die Fachleute von Börse Online erinnern an das schwache Ergebnis der Fracht-Sparte der Deutschen Post AG im vergangenen Jahr. Das führte zu einem Absinken des Konzernergebnisses vor Zinsen und Steuern (EBIT) um ein Fünftel auf 2,4 Milliarden Euro. Vorstandsvorsitzender Dr. Frank Appel möchte in diesem Jahr ein EBIT von 3,4 bis 3,7 Milliarden Euro verdienen. Die deutlich besser als von Analysten geschätzten Zahlen für das erste Quartal des laufenden Jahres belegen tatsächlich die Rückkehr zum Wachstum. Im Kerngeschäft profitiert die Deutsche Post von der jüngsten Briefporto-Erhöhung in Deutschland und der anhaltende Trend zum Kauf im Internet sorgt für weiteres Wachstum in der Sparte Express. Im Segment Fracht zahlen sich die Kostensenkungen aus. Dr. Appel kommentiert: „Mit einem EBIT von 873 Millionen Euro haben wir das beste erste Quartal in unserer Unternehmensgeschichte verzeichnet.“

Nach der Vorlage der Zahlen überwand die Notierung den vor mehr als einem Jahr begonnenen Abwärtstrend. Neben diesem charttechnischen Momentum spricht die Bewertung mit einem KGV von 13 für das nächste Jahr für weiter steigende Kurse. Angesichts dieses Wachstums ist die Aktie geradezu ein Schnäppchen. Anleger sollten deshalb mit einem Kursziel von 33 Euro und einer Absicherung bei 22 Euro einsteigen.

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