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- DER AKTIONÄR

Deutsche Märkte im Minus

Die Aktienmärkte in Deutschland sind schwach in die neue Woche gestartet. Der DAX verliert gegen 9:20 Uhr 0,3 Prozent auf 6.066 Punkte. Der MDAX sinkt 0,3 Prozent auf 8.518 Zähler und der TecDAX gibt 0,4 Prozent auf 650 Punkte ab. Negative Vorgaben aus den USA und Asien belasten das frühe Geschäft. Aktien von EADS verlieren nach Rücktrittsgerüchten um Airbus-Chef Streiff. Titel von MAN legen dagegen zu.

Die Aktienmärkte in Deutschland sind schwach in die neue Woche gestartet. Der DAX verliert gegen 9:20 Uhr 0,3 Prozent auf 6.066 Punkte. Der MDAX sinkt 0,3 Prozent auf 8.518 Zähler und der TecDAX gibt 0,4 Prozent auf 650 Punkte ab. Negative Vorgaben aus den USA und Asien belasten das frühe Geschäft. Aktien von EADS verlieren nach Rücktrittsgerüchten um Airbus-Chef Streiff. Titel von MAN legen dagegen zu.

Nach dem erfolgreichen Atomwaffentest von Nordkorea zeigen sich die Nachbarländer besorgt über die Lage auf der koreanischen Halbinsel. Sie befürchten eine Verschärfung des Nuklearstreites mit den USA. Diese Sorgen teilten auch die Börsen in Asien – und reagierten mit Abschlägen. Die Befürchtungen zeigen auch in Frankfurt im frühen Handel Wirkung – und drücken die Indizes nach unten.

Einzelwerte

Nach nur drei Monaten an der Airbus-Spitze hat Christian Streiff seinen Rücktritt beim Mutterkonzern EADS eingereicht, berichtet die Financial Times Deutschland. Der Franzose sperrte sich gegen eine engere Anbindung an EADS. Mit Streiffs Rücktritt erreicht die monatelange Krise bei Airbus einen neuen Höhepunkt. Erst in der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass sich die Auslieferung des A380 um ein weiteres Jahr verzögert. Dies schmälert den EADS-Gewinn bis 2010 um mindestens 4,8 Milliarden Euro. Papiere von EADS verlieren aktuell 1,4 Prozent auf 20,19 Euro.

Im wochenlangen Poker um den schwedischen Nutzfahrzeughersteller Scania will der deutsche MAN-Konzern laut Medienbereichten sein feindliches Übernahmeangebot zurückziehen. Nach Informationen der Financial Times Deutschland soll der Schritt Gesprächen über eine Dreierallianz mit dem Scania-Hauptaktionär VW den Weg ebnen. Ferner wurden die Aktien von Scania in Skandinavien vom Handel ausgesetzt. Anleger reagieren positiv auf diese Meldungen und verhelfen der MAN-Aktie aktuell zu einem Plus von 3,00 Prozent auf 69,80 Euro.

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| Norbert Sesselmann | 0 Kommentare

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