Lufthansa
- Maximilian Völkl

Deutsche Lufthansa: Viele Baustellen – wie weit fällt die Aktie noch?

Seit Monaten hat die Deutsche Lufthansa mit diversen Problemen zu kämpfen. Im schwachen Marktumfeld hat die Aktie der Kranich-Airline in dieser Woche erneut deutlich an Boden verloren. Neuigkeiten gibt es zumindest, was die Nachfolge der scheidenden Finanzchefin Simone Menne betrifft.

Zum 31. August wird der Vertrag von Menne aufgelöst. Sie wechselt dann zum Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim. Ihre Nachfolge soll laut Handelsblatt extern besetzt werden. Aufsichtsratschef Wolfgang Mayrhuber bevorzugt demnach eindeutig Expertise von außen. Lufthansa-Chef Carsten Spohr sei ebenfalls der Meinung, dass die Airline externe Finanzmarkterfahrung brauche.

Neben der Nachfolge der Finanzchefin kämpft die Lufthansa auch nach wie vor um eine Einigung im Tarifkonflikt. Seit über drei Jahren streitet der Konzern mit den Gewerkschaften um eine zufriedenstellende Lösung. „Wir werden den Tarifkonflikt noch in diesem Jahr lösen“, kündigte Spohr auf der Hauptversammlung an. Die Zeit läuft ihm aber davon. Probleme bereitet auch die Billigtochter Eurowings, die bei den Kosten noch deutlich über Rivalen wie Ryanair oder Easyjet liegt.

Weiter shorten

Die Lufthansa hat an vielen Fronten offene Baustellen zu bearbeiten. Die Aussichten bleiben damit trüb. Auch das Chartbild spricht Bände. Der Abwärtstrend ist nach wie vor intakt, eine Trendwende nicht zu erwarten. Anleger setzen deshalb weiter auf den Wave-Put mit der WKN XM9NYL setzen. Der Stoppkurs des AKTIONÄR liegt bei 5,60 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)

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