Deutsche Börse
- Fabian Strebin - Redakteur

Deutsche Börse gibt auf!

Deutsche-Börse-CEO Carsten Kengeter glaubt nicht mehr an eine Fusion mit der London Stock Exchange (LSE). Hintergrund ist, dass die LSE ihre Mehrheitsbeteiligung an der italienischen Handelsplattform MTS nicht verkaufen will. Das aber hatte die EU-Kommission am Wochenende zur Bedingung für einen Zusammenschluss der beiden Marktbetreiber gemacht. Kengeter sieht die Wahrscheinlichkeit einer Fusion deshalb schwinden: „Wir bedauern die Entscheidung, denn die Logik der Fusion ist uns nach wie vor klar vor Augen“, so Kengeter gegenüber der Börsenzeitung.

Neues Börsensegment gestartet

Erfreulich ist hingegen der Start des neuen Börsensegmentes „Scale“. Gelistet sind dort seit gestern 37 Aktien und neun Anleihen von kleinen und mittleren Unternehmen. Weitere Titel sollen bald folgen. Laut Kengeter ist in absehbarer Zeit auch ein Scale-Aktienindex geplant.

Dabeibleiben

Nach dem Kurssturz am vergangenen Montag hat sich die Aktie deutlich erholt und steuert wieder auf die Marke von 82,00 Euro zu. Selbst ohne eine Fusion mit der LSE ist die Deutsche Börse gut aufgestellt: Zahlreiche Wahlen in Europa sollten dieses Jahr zu einem erhöhten Handelsvolumen führen. Zudem profitiert der Konzern über die Tochter Clearstream von steigenden Zinsen in den USA. Anleger bleiben dabei und streichen die Dividende von 2,8 Prozent ein.

 


 

Das kleine Buch der Börsenzyklen

Autor: Hirsch, Jeffrey A.
ISBN: 9783864703157
Seiten: 272
Erscheinungsdatum: 16.12.2015
Verlag: Börsenbuchverlag
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