Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: Weniger Rückstellungen - ist das die Wende?

Die Deutsche Bank legt am Donnerstag die endgültigen Zahlen für 2015 vor. Außerdem gibt John Cryan Details zur weiteren Strategie bekannt.


Rekordverlust, Aktienkurs im Keller, Dividende gestrichen, Boni gekürzt - die Deutsche Bank hat Anlegern und Mitarbeitern zuletzt wenig Freude gemacht. Das vergangene Jahr endete nach vorläufigen Zahlen mit dem höchsten Verlust in der Unternehmensgeschichte: rund 6,7 Milliarden Euro.

An diesem Donnerstag gibt es die Details zur Jahresbilanz, am Vormittag um 10 Uhr stellt sich Konzernchef John Cryan in Frankfurt den Fragen der Journalisten - zum zweiten Mal seit seinem Amtsantritt im Juli.

Am Morgen meldet die dpa-AFX, dass die Deutsche Bank 2016 mit weniger Rückstellungen für Rechtsrisiken rechnet. Allerdings wird die Sanierung sehr herausfordernd sein, so Deutsche-Bank-Chef John Cryan.

Kein Kauf

Letzteres hat nun wirklich jeder an der Börse registriert. Der Aktienkurs der Deutschen Bank könnte als bevorstehende Finanzkrise 2.0 interpretiert werden. Dem ist wohl nicht so, es ist die zutiefst unsichere Situation bei der Deutschen Bank. Ein Boden ist nicht in Sicht, die Aktie ist kein Kauf.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Deshalb dreht die Aktie auf

Die AKtie der Deutschen Bank notierte heute Vormittag wie der Gesamtmarkt im Minus. Doch seit Mittag steigt die Notierung wieder. Was ist das los? Morgan Stanley hat über komplexe Finanzprodukte den Anteil an der Deutschen Bank von 0,47 auf 6,86 Prozent hochgefahren. Aus Finanzkreisen hieß es, dass … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Attacke auf CEO Cryan?

John Cryan hat bei der Deutschen Bank im vergangenen April eine milliardenschwere Kapitalerhöhung durchgeführt und wohl einen Großteil der Rechtsrisiken, die er von seinen Vorgängern geerbt hatte, abgebaut. Doch einigen Großaktionären reicht das nicht, da im ersten Halbjahr 2017 die Erträge der … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: IPO wird konkret

Die Deutsche Bank steckt den Rahmen für den geplanten Teilbörsengang des Tochterunternehmens Deutsche-Asset-Management ab: Die Deutsche Bank selbst könnte laut Handelsblatt der einzige globale Koordinator für den Börsengang werden. Amerikanische Banken sind weitgehend außen vor. mehr