Deutsche Bank
- Michael Schröder - Redakteur

Deutsche Bank verkaufen: Goldman Sachs senkt den Daumen

Nach einer Verkaufsempfehlung von Goldman Sachs setzen die Aktien der Deutschen Bank ihre Schwächeperiode auch zum Wochenschluss fort. Ein Ende der Hängepartie ist nicht in Sicht. Wie sollen Anleger reagieren?

Die Analysten von Goldman Sachs haben ihre Einschätzung für die Deutsche Bank von "Neutral" auf "Sell" gesenkt und das Kursziel von 47 auf 37,30 Euro gesenkt. Die geplanten Auflagen der US-Notenbank Fed für ausländische Banken haben nach Ansicht der Analysten von Goldman Sachs eine gute Chance auf Durchsetzung. Im April dürfte dieses Thema wieder in den Fokus rücken, mit entsprechenden neuen Debatten um die Kapitalisierung der Deutschen Bank und ihre Renditeziele. Die Experten sehen einen möglichen Transferbedarf innerhalb des Konzerns in das US-Geschäft von mehr 13 Milliarden Dollar, um die beabsichtigten Regeln zu erfüllen. Noch entscheidender sei aber, welche Antwort die Finanzaufsicht BaFin und die Europäische Zentralbank hierauf geben könnten.

Derzeit stufen 19 Analysten die Aktie der Deutschen Bank mit "Kaufen" ein, 14 mit "Halten" und neun mit "Verkaufen". DER AKTIONÄR hält an seinem Fazit vorerst fest. Die Aktie der Deutschen Bank dürfte ihre Talfahrt auch zum Wochenschluss fortsetzen. Im Bereich von 32 Euro wartet eine wichtige horizontale Unterstützung.

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