Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank und Commerzbank: Rückenwind aus den USA

Die Rekordjagd an den Börsen und der Wirtschaftsaufschwung in den USA haben der Großbank JPMorgan einen starken Jahresauftakt beschert. Trotzdem holen die Aktien von Commerzbank und Deutscher Bank am Dienstag Luft.

JPMorgan hat im ersten Quartal seinen Überschuss verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um zwölf Prozent auf 5,9 Milliarden Dollar gesteigert. Das gab die US-Bank am Dienstag in New York bekannt. Damit übertraf JPMorgan die Erwartungen von Analysten. Die Erträge legten um vier Prozent auf 24,8 Milliarden Dollar zu.

Die Bank profitierte von einem belebten Handel an den Kapitalmärkten - vor allem das Geschäft mit Anleihen zog an. Auch das Privatkundengeschäft legte dank der starken US-Wirtschaft zu. Die Belastungen aus der juristischen Aufarbeitung von Altlasten hielten sich diesmal mit knapp 500 Millionen Dollar im Rahmen. JPMorgan eröffnet traditionell die Berichtssaison der US-Großbanken.

Deutsche Banken mit Potenzial

An der Börse wurden die Zahlen in einer ersten Reaktion positiv aufgenommen. Das JPMorgan-Papier legte vorbörslich zu. Die Aktie der Deutschen Bank, die ebenfalls stark im Anleihegeschäft vertreten ist, dämmte ihre Verluste ein. DER AKTIONÄR sieht das Kursziel für die Deutsche Bank bei 40 Euro, der Stopp sollte bei 26,50 Euro gesetzt werden. Die Commerzbank-Aktie hat Luft bis 14 Euro, der Stopp sollte bei 10,80 Euro platziert werden.

(Mit Material von dpa-AFX)

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