Deutsche Bank
- Jochen Kauper - Redakteur

Deutsche Bank und Commerzbank im Blickfeld: IWF fordert Konjunkturprogramme gegen erneute Rezession

Um einen Double–Dip der Weltwirtschaft zu vermeiden macht sich der Internationale Währungsfonds für Konjunkturprogramme stark. Weiterhin fordert IWF-Chefin Christine Lagarde erneut die europäischen Banken auf, ihr Kapital aufzustocken.

Christine Lagarde mahnt zur Vorsicht. Über den Sommer habe sich eine Vertrauenskrise entwickelt. Ergebnis daraus sein, dass sich die wirtschaftliche Lage weltweit verschlechtere, so die Chefin des IWF.

Europas Banken sollen Eigenkapital stärken

Deshalb fordert Lagarde Regierungen und Banken auf endlich zu handeln. Unter anderem sollen die europäischen Finanzinstitute ihr Eigenkapital stärken. Dadurch sollen sich die Banken gegen die Konsequenzen aus der Euro- Schuldenkrise sowie des derzeit schwachen Wirtschaftswachstum rüsten.

Erneute Rezession noch vermeidbar

Noch hält die IWF-Chefin eine neue Rezession für vermeidbar. "Die Möglichkeiten der Regierungen und Notenbanken sind zwar geringer als 2009, weil sie einen großen Teil ihres Pulvers schon verschossen haben", so Lagarde gegenüber den Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL. Durch eine internationale Zusammenarbeit sei diese aber noch zu vermeiden. "Mit Blick auf Europa empfehlen wir, dass die Länder ihren Sparkurs an die veränderte Lage anpassen und wachstumsfördernde Maßnahmen ins Auge fassen", so IWF-Chefin Christine Lagarde weiter.

Vorsicht ist angesagt

Die Lage an den Märkten ist nach wie vor kritisch. Anleger sollten derzeit den Banktiteln  Vorsicht walten lassen, bis sich die charttechnische Lage sowohl bei der Deutschen Bank, als auch bei der Commerzbank deutlich gebessert und sich ein Boden ausgebildet hat.

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