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- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank und Commerzbank: Der Countdown läuft

In sieben Tagen entscheiden die Briten darüber, ob sie in der EU bleiben wollen. Erleben die Bank-Aktien dann ihren totalen Absturz? Deutsche-Bank-CFO Paul Achleitner warnt vor gravierenden Folgen eines Brexits – für Großbritannien.


Nach der Erholung vom Mittwoch sind die Aktienkurse von Deutscher Bank und Commerzbank am Donnerstagmorgen erneut unter Druck. Zwar waren die Aussagen der US-Notenbank wenig überraschend. Enttäuschend war indes die Entscheidung der japanischen Notenbank, die Geldpolitik unverändert zu lassen. Der Nikkei-Index schloss mit einem Verlust von drei Prozent.

Daneben belastet ein möglicher Brexit weiterhin die Kurse. Immer mehr Experten melden sich zu Wort und warnen vor gravierenden ökonomischen Folgen. Deutsche-Bank-Aufsichtsratschef Paul Achleitner sagte, der Brexit wäre ein wirtschaftliches Desaster für Großbritannien und ein politisches Debakel für die EU.

Analysten befürchten, dass Großbritannien bei einem Brexit in die Rezession abrutscht, da die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Europa neu geordnet werden müsste. Problematisch wäre ein Brexit auch für die europäischen Banken: Laut Bloomberg droht ihnen im Fall eines Brexits eine Kapitallücke von 108 Milliarden Euro.

Jetzt hängt alles von den Briten ab

Kommt es zum Brexit, sieht es düster aus für die Kurse von Deutscher Bank und Commerzbank. Entscheiden sich die Briten für einen Verbleib in der Eurozone, ist eine Erleichterungsrallye ziemlich wahrscheinlich. Die Deutsche-Bank-Aktie fiel allerdings unter den Stoppkurs des AKTIONÄR. Commerzbank-Aktionäre beachten den Stopp bei 6,15 Euro.

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