Deutsche Bank
- Florian Söllner - Leitender Redakteur

Deutsche Bank und Co: Übernahme-Fantasie im Jahr 2014

Das Jahr 2014 wird spannend. Der Bankensektor könnte durch Übernahme durcheinandergewirbelt werden. Auch die Deutsche Bank schließt einen Bericht von Bloomberg zufolge im kommenden Jahr mehr Fusionen und Übernahmen in der Region nicht aus. Ein Auslöser könnte demnach die Bilanzprüfung durch die Europäische Zentralbank EZB sein, so Berthold Fürst, Leiter M&A Deutschland der Deutschen Bank. Er glaubt, dass das begrenzte operative Wachstumspotenzial in der Branche zu mehr anorganischen Wachstum führen könnte. Die Beseitigung von Unsicherheiten nach der erfolgten Qualitätsprüfung durch die EZB und die abklingende europäische Schuldenkrise dürften Argumente für Käufer sein, wieder mehr Vertrauen zu fassen.

Auch EZB-Vizepräsident Vitor Constancio sieht mehr Übernahmen in der Branche. Die EZB-Aufsicht über die Banken könnte eine Neuordnung einleiten – hauptsächlich über Übernahmen und Fusionen.

Derweil hat sich die charttechnische Situation bei der Deutschen Bank verbessert. Nachdem der Sprung über die 35-Euro-Marke gelungen ist, rückt nun der Bereich bei 36,50 Euro in den Fokus. Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch, würde die Aktie ein klares Kaufsignal generieren.

Für Geduldige

DER AKTIONÄR sieht den fairen Wert der Deutschen-Bank-Aktie bei 47 Euro. Wer Geduld hat und investieren will, sollte den Stopp bei 29 Euro setzen.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Hört doch endlich auf!

Am Anfang war es einfach nur lästig: Mehrere demokratische Abgeordnete im US-Repräsentantenhaus forderten immer wieder Informationen von der Deutschen Bank über die Beziehungen zu Donald Trump. Der Konzern gilt als einer der größten Gläubiger des Präsidenten. Was anfangs nur wie ein politisches … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Eine Million ist zu wenig

Wer mehr als eine Million Euro anlegen kann, hat sich bislang bei der Deutschen Bank von „Normal-Investoren“ unterschieden. Der Konzern hat dieses Klientel gesondert von den normalen Privatkunden in der Vermögensverwaltung betreut. Damit soll jetzt Schluss sein, denn die Bank will auch hier sparen. mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Vorsicht vor dem zweiten Quartal

Der Turnaround bei der Deutschen Bank ist in vollem Gange. Im Herbst will der Vorstand weitere Details zur Reintegration der Postbank in den Mutterkonzern bekannt geben. Und auch die organisatorische Abspaltung der Fondstochter Deutsche Asset Management für den Teilbörsengang soll dann … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Der Nebel lichtet sich

Die Reintegration der Postbank in die Deutsche Bank und der Teilbörsengang der Deutschen Asset Management sind nur ein Teil der neuen Strategie des Gesamtkonzerns: CEO John Cryan will sich auch von unprofitablen Geschäftsfeldern trennen und Segmente verkaufen, die nicht zum Kerngeschäft der Bank … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Störfeuer aus den USA?

Die Deutsche Bank steht in den USA erneut im Visier der Behörden. Der Vorwurf: Der Konzern sowie andere Finanzinstitute sollen „verbotene“ Transaktionen für nordkoreanische Firmen abgewickelt haben. Das berichtet der Nachrichtensender n-tv. mehr