Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: Schlechte Nachrichten im Doppelpack

Die Aktie der Deutschen Bank steht am Donnerstag wieder mal im Fokus der Anleger. Zum einen gibt es eine Kurszielsenkung, zum anderen erwartet der Konkurrent JPMorgan schwächere Geschäfte im Investmentbanking.

Die Erlöse im Handelsgeschäft dürften verglichen mit dem Vorjahreszeitraum im "hohen Zehner-Prozentbereich" sinken, sagte JPMorgan-Finanzchefin Marianne Lake am Mittwoch in New York. Einen Großteil des Rückgangs führte sie auf den Verkauf des Geschäfts mit physischen Rohstoffen sowie auf höhere Kapitalkosten zurück. Bereinigt um diese Sondereffekte dürften die Einnahmen laut Lake um vier Prozent fallen.

Am Dienstag hatte bereits die Citigroup für das Schlussquartal einen Rückgang der Handelserträge von fünf Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum angekündigt. Auch die Bank of America rechnet sowohl im Vergleich zum vierten Quartal 2013 als auch zum dritten Viertel dieses Jahres mit schwächeren Geschäften.

Fairer Wert liegt bei 33 Euro

Die Aktie der Deutsche Bank verliert am Donnerstagmorgen 1,2 Prozent auf 25,03 Euro. Belastet wird der Titel neben der JPMorgan-Meldung von einer Kurszielsenkung von Jeffries. Die Experten sehen allerdings immer noch Potenzial für die Aktie bis 37 Euro nach zuvor 38 Euro. DER AKTIONÄR sieht den fairen Wert für die Aktie bei 33 Euro. Der Stopp sollte bei 21,50 Euro platziert werden.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Die Chinesen kommen

Die Deutsche Bank hat einen neuen Großaktionär. Laut hält Reuters hat das chinesische Finanzkonglomerat HNA für 755 Millionen Euro Aktien der Bank gekauft und hält damit mehr als drei Prozent der Anteile. Doch das könnte nur der Anfang sein: „Wir schließen nicht aus, unsere Beteiligung in moderatem … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Doch kein Postbank-Verkauf?

Obwohl Deutsche-Bank-CEO John Cryan bei der jüngsten Vorlage der Jahreszahlen kein Wort zur Postbank verlor, brennt das Thema den Anlegern weiter unter den Nägel: Im Raum steht ein Verkauf der Tochter oder eine Reintegration in den Mutterkonzern. JPMorgan hat sich jetzt zur Postbank geäußert. mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Muss Ackermann zahlen?

Die derzeitige Krise der Deutschen Bank könnte auch durch Fehlverhalten ehemaliger Vorstände verursacht worden sein. Das zumindest prüft die Bank selbst. Bis zum 18. Mai sollten Aktionäre Klarheit haben, ob der Konzern deshalb von mehreren Ex-Vorständen Geld zurückfordern kann. Dann lädt das … mehr