Duerr
von Jochen Kauper - Redakteur

Deutsche Bank sagt “Ja” zu Dürr

Die Deutsche Bank hat das Kursziel für die Dürr-Aktie angehoben. Begründung: Der Hersteller von Lackerierrobotern wird auch in Zukunft hohe Zuwachsraten bei Umsatz und Gewinn erzielen. Für Fantasie sorgt weiterhin die starke Nachfrage aus Asien. Die Dürr-Aktie befindet sich weiterhin im Höhenflug.

Tim Rokossa ist überzeugt: Dürr steht vor einer rosigen Zukunft. Dem Hersteller von Lackierrobortern prognostiziert der Analyst der Deutschen Bank auch in den nächsten Monaten hohe Zuwachsraten. Die Auftragsentwicklung, der Umsatz und die Margen des Autozulieferers entwickelten sich gut, so Rokossa. Das erste Quartal sollte daher im Jahresvergleich ein komfortables Wachstum zeigen, so der Experte weiter. Die Gewinnschätzungen für das Jahr 2012 hat der Analyst der Deutschen Bank angehoben. Ebenso das Kursziel. Für Dürr hält Rokossa im laufenden Jahr Kurse von 55,00 Euro möglich.

Kooperation

Eine Steilvorlage für die Kaufempfehlung der Deutschen Bank kam in den letzten Tagen von Dürr selbst. Am Montag gab das Unternehmen bekannt, mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in der Mikrogasturbinen-Technik zusammen zu arbeiten. Bei Mikrogasturbinen handelt es sich um kompakte Gasturbinen, die sich besonders für die dezentrale Versorgung mit Strom, Wärme und Kälte eignen. Weiterhin gab der Hersteller von Lackierrobotern in den letzten Tagen bekannt, den Anteil am Wärmespeicherspezialisten LaTherm bis Ende 2012 von derzeit 8 Prozent auf 26 Prozent ausbauen.

Aufwärtstrend

Bei Dürr ist derzeit „alles im Lack". Die Zahlen für 2011 waren hervorragend und auch im laufenden Geschäftsjahr sollte man Umsatz und Ertrag weiter nach oben schrauben. Kurzum: das Unternehmen ist glänzend aufgestellt. Die Aktie hat im laufenden Jahr bereits über 40 Prozent an Wert zugelegt. Schickt die Korrektur die Dürr-Aktie fünf bis zehn Prozent nach unten, lohnt es sich die Position aufzustocken beziehungsweise das Papier neu ins Depot aufzunehmen. Kursziel: 60,00 Euro.

| Jochen Kauper | 0 Kommentare

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