Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: Rückendeckung vom Scheich

Die Aktie der Deutschen Bank ist der schlechteste DAX-Wert im ersten Quartal 2016. Offensichtlich ist die Börse keineswegs zufrieden mit der Arbeit von John Cryan und Paul Achleitner. Ein Großinvestor schon.

Paramount Services, zweitgrößter Aktionär der Deutschen Bank, stärkt Deutsche-Bank-Aufsichtsratschef Paul Achleitner demonstrativ den Rücken. Das berichtet die Financial Times. Es wäre nicht im Sinn der Aktionäre, wenn Achleitner seinen Posten aufgibt, so Paramount Services, eine Gesellschaft von Scheich Hamad Bin Jassim Bin Jabr Al Thani. Die Deutsche Bank wollte die Meldung nicht kommentieren.

Achleitner ist umstritten. Er wollte unbedingt John Cryan als Vorstandschef haben. Doch Cryans Bilanz ist bislang mies. Allein im ersten Quartal verlor Deutschlands Marktführer 30 Prozent an Wert.



Chance für Mutige

Die Aktie der Deutschen Bank erholt sich am Mittwochmorgen etwas. Doch das Chartbild sieht immer noch nicht gut aus. Wichtig ist nun zunächst, dass der horizontale Widerstand bei 16,40 Euro zurückerobert wird. Noch wichtiger ist, dass die Aktie wieder über den kurzfristigen Aufwärtstrend und über den von Oktober an gültigen Abwärtstrend – also über 17,20 Euro - steigt. Fundamental sollte das allermeiste Negative im Kurs eingepreist sein. DER AKTIONÄR bleibt bei seiner Einschätzung: Mutige Anleger können auf eine Gegenbewegung bis 21 Euro setzen. Der Stopp sollte bei 13,20 Euro gesetzt werden.

(Mit Material von dpa-AFX)

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