Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: Panama-Gate? Eher nicht

Die Deutsche Bank hat bestätigt, Kunden bei der Vermittlung von Briefkastenfirmen im Ausland geholfen zu haben. Die Aktie kämpft sich trotzdem ins Plus.


Auf Anfrage betonte die Deutsche Bank am Montag, dass diese Geschäfte per se nicht gesetzwidrig seien. "Wir sind uns der Bedeutung dieser Angelegenheit vollkommen bewusst", erklärte ein Sprecher und reagierte damit auf Enthüllungen mehrerer Medien zu Briefkasten-Firmen in Panama.

"Was die Deutsche Bank angeht, so haben wir unsere Kundenannahmeverfahren verbessert; wir überprüfen, mit wem wir Geschäfte machen und stellen sicher, dass unsere Richtlinien, Verfahren und Systeme so gestaltet sind, dass sie alle relevanten Gesetze und Regularien befolgen."

Reif für Gegenbewegung

Die Börse reagiert gelassen auf die Meldung: Die Aktie der Deutschen Bank kämpft sich am Montag nach einem schwachen Start am Vormittag ins Plus. Für das Image sind die Offshore-Aktivitäten gewiss nicht gut, die Auswirkungen aufs laufende Geschäft dürften aber kaum der Rede wert sein. DER AKTIONÄR bleibt dabei: Die Deutsche-Bank-Aktie ist überverkauft und reif für eine Gegenbewegung.

(Mit Material von dpa-AFX)

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| Fabian Strebin | 0 Kommentare

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